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Salat ist alles andere als langweilig

Fitnessmahlzeit für die einen, „Kaninchenfutter“ für die anderen. Das Image des Salats scheint festgefahren. Dabei hat Salat einiges zu bieten. Gerade jetzt in der wärmeren Jahreszeit wird er auch gerne mal in den Restaurants als Hauptmahlzeit angeboten.

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Neben dem altbekannten Kopfsalat und dem geschmacksneutralen Eisbergsalat, präsentiert sich heute auf den Wochenmärkten eine riesige Auswahl an Farben, Formen und Geschmäckern.

"Chinesische Keule“ oder die „Goldforelle“

Weltweit soll es über 1000 Sorten geben, darunter viele in Vergessenheit geratene Salate wie die „Chinesische Keule“ oder die „Goldforelle“, die von Hobbygärtnern wiederentdeckt und neu angebaut werden. Auf den Märkten haben Trendsalate wie Portulak und Babyspinat den Rucola längst abgelöst. Und auch in der Zubereitung gibt es spannende Varianten – gebratener Löwenzahn und überbackener Chicorée sind da nur zwei Beispiele. Auch wenn es immer noch überwiegend Frauen sind, die das Blattgemüse besonders mögen: Salat liegt im Trend – 4,8 Kilogramm isst der Deutsche durchschnittlich im Jahr.

Salat für die schlanke Linie

Blattsalat besteht zu 90 bis 95 Prozent aus Wasser – ein Grund, warum Figurbewusste zum grünen Salat greifen. Mit einem hohen Anteil von Ballaststoffen sättigen die Blätter gut und haben dabei kaum Kalorien. In 100 Gramm Kopfsalat stecken lediglich 11 Kalorien.

Als Vorspeise genossen füllt Salat damit den Magen und drosselt den Hunger bei der Hauptspeise.

Eine Vitaminbombe kann man Salat dagegen nicht nennen. Im Gegensatz zu anderem Gemüse wie Kohl oder Tomaten ist der Vitamingehalt eher gering.

Dennoch sind natürlich Vitamine wie Betakarotin, Vitamin A, B1, B2, B6 enthalten und viel Folsäure. Außerdem stecken Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor und Magnesium im frischen Grün. Im Vergleich zu andern Salaten enthält Feldsalat viel Vitamin C, die bitteren Sorten aus der Zichoriengruppe sind außerdem besonders vitaminreich.

Frisches aus der Sommerküche

Der Salat Nicoise ist sicher der bekannteste Salat der Sommerküche. Er wird gerne und lecker mit Baguette oder frisch gebackenem Pizzabrot mit Kräutern der Provence serviert. Selbst Asterix und Obelix haben auf ihrer „Tour de France“ in Nizza Halt gemacht und sich einen Salat Nicoise in eine Amphore einpacken lassen.

In den Salat kann man fast alles tun, was im Sommer frisch angeboten wird. Wichtig ist vor allem, dass die Zutaten von bester Qualität sind, sonst gibt es nur einen faden gemischten Salat. Klassischer Weise wird beim Salat Nicoise die Schüssel mit Salatblättern ausgelegt und da hinein kommt dann der Salat. Das sieht sehr hübsch aus.

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