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Vom "Arme-Leute-Essen" zur Leibspeise

Die Pizza in ihrer heutigen Form kommt übrigens aus der Region um Neapel. Sie war dort jahrhundertelang eine einfache Speise der Bauern.

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Ihr eigentlicher Siegeszug begann erst im Jahre 1889. Königin Margherita von Savoyen wollte diese wohlschmeckende, volkstümliche Speise unbedingt einmal kennen lernen. Der Pizzabäcker Raffaele Esposito lieferte daraufhin drei verschiedene Pizzavarianten in die königlichen Gemächer, wobei er eine in den Farben der Nationalflagge mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum belegte. Diese Pizza schmeckte der Königin am besten und so erhielt sie den Namen "Pizza Margherita".
Etwa zur gleichen Zeit gelangte die Pizza durch italienische Immigranten nach Nordamerika und bereits 1895 öffnete die erste Pizzeria in New York. Dass die Pizza heute auf fast allen Erdteilen bekannt ist, hängt damit zusammen, dass Italien verschiedene Auswanderungswellen erlebt hat. Die Auswanderer brachten sie immer mit in ihre neue Heimat. So natürlich auch nach Deutschland. Hier eröffneten übrigens Gastarbeiter die ersten Pizzerien.

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