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Schwangerenvorsorge ist in Deutschland top

(PR) 90 Prozent der Schwangeren nehmen in Deutschland die Vorsorgeuntersuchungen wahr und sind somit rundum gut versorgt. Das ein Spitzenwert im Vergleich zu anderen Präventionsangeboten, die wesentlich weniger Anklang bei den Bundesbürgern finden. Die gesetzliche Regelung der Schwangerenvorsorge in den Mutterschaftsrichtlinien ist ein Faktor des Erfolges – die gute Aufklärung und das Gesundheitsbewusstsein der werdenden Mütter ein weiterer.

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Einer Studie der Felix Burda Stiftung zufolge ist die Schwangerenvorsorge in Deutschland qualitativ führend und genießt bei den Frauen eine hohe Akzeptanz. Unabhängig von Alter und Bildungsstand nehmen fast alle werdenden Mütter die Untersuchungen sehr ernst. Laut Mutterschaftsrichtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen gehören dazu:

  • • Untersuchungen und Beratungen während der Schwangerschaft
  • • Frühzeitige Erkennung und besondere Überwachung von Risikoschwangerschaften, amnioskopische und kardiotokographische Untersuchungen, Ultraschalldiagnostik, Fruchtwasseruntersuchungen etc.
  • • Serologische Untersuchungen auf bestehende oder überstandene Infektionen wie Syphilis, Röteln, Hepatitis B, HIV (dient dem Ausschluss einer Erkrankung; Test auf freiwilliger Basis nach vorheriger ärztlicher Beratung) sowie bei begründetem Verdacht auf Toxoplasmose und andere Infektionen
  • • Serologische Untersuchungen auf bestehende oder überstandene Infektionen wie Syphilis, Röteln, Hepatitis B, HIV (dient dem Ausschluss einer Erkrankung; Test auf freiwilliger Basis nach vorheriger ärztlicher Beratung) sowie bei begründetem Verdacht auf Toxoplasmose und andere Infektionen
  • • Untersuchungen und Beratungen der Wöchnerin
  • • Medikamentöse Maßnahmen und Verordnungen von Verband- und Heilmitteln
  • • Aufzeichnungen und Bescheinigungen

 

Der Mutterpass als zentrales Dokument

Die Untersuchungen finden in vier- beziehungsweise zweiwöchigem Abstand statt und werden von der Krankenkasse bezahlt. Ebenfalls gesetzlich vorgeschrieben ist die Ausstellung eines Mutterpasses durch den behandelnden Frauenarzt oder die betreuende Hebamme. Darin werden alle für die Schwangerschaft und Geburt relevanten Gesundheitsdaten (Blutgruppe, Eisengehalt etc.), Erkrankungen, Untersuchungsergebnisse, der voraussichtliche Geburtstermin, Krankenhausaufenthalte und Angaben zur Geburt und dem Neugeborenen eingetragen. Schwangere sollten den Mutterpass bei jeder Vorsorgeuntersuchung vorlegen und ihn immer bei sich tragen.

Zusätzliche Untersuchungen (IGEL-Leistungen)

Frauenärzte bieten darüber hinaus weitere Vorsorgeuntersuchungen an, so genannte individuelle Zusatzleistungen (IGEL-Leistungen). Diese gehören nicht zum Katalog der Kassenleistungen und müssen deshalb in den meisten Fällen von gesetzlich versicherten Patientinnen selbst gezahlt werden. Dazu gehören beispielsweise Blutzuckertests, zusätzliche Ultraschalluntersuchungen und Ultraschallfeindiagnostik, 3D-Live-Ultraschall, Toxoplasmose-Screening, Messung der Nackentransparenz und Tests auf Streptokokken der Gruppe B.




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