spielt das Feuer eine überragende rituelle Rolle. In einigen Religionen werden Feuergeister verbrannt, im Christentum Mitteleuropas wurden die heidnischen Bräuche der Geisterverbrennung in den Monotheismus transferiert. Im Hinduismus werden die Leichen der Toten verbrannt und ihre Asche in den Heiligen Fluss gestreut. Der Rauch des Feuers trägt dabei ihre Seelen in den Himmel der Ahnen."/>
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29.04.2013

Feuer im Kamin – warm, gemütlich, ursprünglich

Das Feuer, seine Kultivierung und Zähmung waren wichtige kulturelle Schritte für uns Menschen. Feuer bedeutete für unsere Ahnen nicht nur Licht und Schutz vor wilden Tieren, sondern auch eine Evolution des Nahrungsverhaltens, eine Entwicklung neuer Riten und Kulturtechniken und eine Revolution der Sozialisierung. Gerade bei der Ausübung religiöser Praktiken, die in der Vergangenheit und noch heute Grundlage und Identifikationsbasis vieler Kulturen waren und sind, spielt das Feuer eine überragende rituelle Rolle. In einigen Religionen werden Feuergeister verbrannt, im Christentum Mitteleuropas wurden die heidnischen Bräuche der Geisterverbrennung in den Monotheismus transferiert. Im Hinduismus werden die Leichen der Toten verbrannt und ihre Asche in den Heiligen Fluss gestreut. Der Rauch des Feuers trägt dabei ihre Seelen in den Himmel der Ahnen.

Wie entsteht Feuer?

Damit ein Feuer entfacht werden kann, braucht es einen ersten Funken, eine Art Initialzündung. Außerdem muss Sauerstoff und brennbares Material in ausreichendem Maße vorhanden sein. Fehlt eines dieser drei Elemente, geht das Feuer aus.

Feuer im Haus braucht Begrenzung

Mit der Zähmung des Feuers, hat der Mensch es geschafft, dieses quasi ins Haus zu holen.

In den letzten beiden Jahrhunderten haben wir ausgeklügelte Verbrennungsvorrichtungen entwickelt, wie beispielsweise die Küchenhexe, den Kachelofen, den Lehmofen, den Wasserspeicherofen oder den Kaminofen. Davor lebten die Menschen mit dem offenen Feuer im Haus. Rußpartikel und Kohlenmonoxid wurden noch nicht nach draußen geleitet und schädigten die Atemwege und Schleimhäute. Außerdem war die Angst vor einem Brand ein ständiger Begleiter.

Ethanol Kamin – eine echte Alternative

Ein Ethanol Kamin braucht keinen Abzug und keinen Schornstein. Er erfüllt in erster Linie dekorative Zwecke und kann in jedes Zimmer des Hauses integriert werden. Er wird mit umweltfreundlichem, abgasfreiem Bioethanol betrieben, der zu 96% aus pflanzlichem Alkohol besteht. Der Ethanol-Brenner wird dabei direkt in den Kamin integriert und ist aufgrund seiner geringen Größe kaum sichtbar. Es muss somit kein Brennmaterial nachgelegt werden, um die Flamme am lodern zu halten. Ebenso entsteht weder Funkenflug noch Rauch. Die Ethanol Kamine können beispielsweise aus Granit, Stein, Stahl oder feuerfestem Glas bestehen und sind aufgrund ihrer flexiblen Bauweise in den unterschiedlichsten Designs zu bekommen.

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