Bei Aquaplaning ist ein Autofahrer am Samstagnachmittag auf der A 60 bei Bitburg mit nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern geraten. Sein VW Touran kollidierte mit einem Wohnwagengespann. Drei Personen wurden verletzt.
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Der Unfall passierte gegen 14.30 Uhr kurz vor der Nimstalbrücke, als der Touran-Fahrer bei Starkregen und Aquaplaning das Wohnwagengespann überholen wollte. Dabei geriet er ins Schleudern und prallte nach Polizeiangaben mit voller Wucht in das Heck des Wohnwagengespanns. Dadurch riss der Wohnwagen vom Zugfahrzeug ab, und blieb in umgekehrter Fahrtrichtung auf der Fahrbahn stehen. Der Unfallverursacher schleuderte sich drehend weiter und rammte dabei noch den Wagen, der den Wohnwagen gezogen hatte. Beide Autos rutschten an der Böschung entlang und blieben schließlich schwer beschädigt auf der Leitplanke bzw. dem Seitenstreifen zum Stehen. Drei Autoinsassen wurden leicht verletzt und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 70.000 Euro. An allen Fahrzeugen entstand Totalschaden. Bei der Unfallaufnahme stellte sich laut Polizei heraus, dass die Reifen des unfallverursachenden Wagens keine ausreichende Profiltiefe hatten.
Neben der Polizei Bitburg waren mehrere Feuerwehren, das DRK und der Notarzt an der Unfallstelle im Einsatz. Der Verkehr konnte einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet werden, so dass es zu keinen größeren Behinderungen in Fahrtrichtung Wittlich kam.
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