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Baustelle versperrt Einfahrt in die Stadt: Nach Ostern wird in Bitburg an der B257 gewerkelt

(Bitburg) Sperrung und Umleitungen: Am Dienstag, 29. März, starten in Bitburg Bauarbeiten an der B257 zwischen dem Kreisel nahe den Supermärkten Aldi/Edeka und der B51. Autofahrer, die von der B51 in Richtung Neuerburger Straße fahren wollen, müssen sich auf Umleitungen einstellen.

24.03.2016
Christian Moeris
Mit dem Frühling, wenn die Außentemperaturen wieder über fünf Grad Celsius klettern und das Asphaltieren und Betonieren erlauben, startet eine große Zahl an Straßenbauprojekten. Am Dienstag nach Ostern, 29. März, nimmt der Landesbetrieb Mobilität einen Eingriff an einer besonders empfindlichen Stelle in Bitburgs Verkehrsnetz vor: der B257. 
Autofahrer, die über die Neuerburger Straße ins Stadtgebiet einfahren wollen, müssen sich auf Umleitungen (siehe Grafik) gefasst machen. Zwischen dem Kreisel an den Supermärkten Aldi/Edeka und der B51 wird sechs Tage lang gefräst und asphaltiert.

Linksabbiegespur: Für Autofahrer, die das kürzlich erschlossene Neubaugebiet „Nördlich der Neuerburger Straße“ anfahren möchten, wird auf der B257 eine Linksabbiegespur eingerichtet. Obwohl man das Neubaugebiet bereits über die Straße Limbourgs Hof, die zwischen den Supermärkten hindurchführt, erreichen kann. Doch nun wird 120 Meter unterhalb des Kreisverkehrs eine zweite Zufahrt angelegt. 
„Das ist wegen des zu erwartenden Verkehrsaufkommens durch das Neubaugebiet nötig“, erklärt Reinhold Schneider, Leiter der Straßenmeisterei Bitburg. Die B257 werde an der Stelle auch etwas verbreitert. Bei der Verbreiterung der Straße, die für die Linksabbiegespur erforderlich ist, käme man ohne weiteren Grunderwerb zurecht, sagt Schneider. Die Kosten dieser Baumaßnahme, 33.000 Euro, trägt der Erschließungsträger des Baugebiets, die Volksbank Immobilien GmbH, ganz alleine. 

Deckschicht: Zeitgleich will der Landesbetrieb Mobilität Gerolstein (LBM) den Fahrbahnbelag der B257 zwischen Kreisel und B51 auf einer Länge von 320 Metern erneuern. „Der Belag ist abgenutzt. Da wegen der Linksabbiegespur dort eh gearbeitet wird, macht es Sinn, in dieser Zeit auch die Deckschicht zu erneuern“, sagt Schneider. Der Belag werde bis in eine Tiefe von zehn Zentimetern abgefräst und erneuert. Der Bund zahlt dafür 122.000 Euro. Schneider: „Außerdem wollen wir die Neigung der Straße in diesem Streckenabschnitt optimieren, damit das Regenwasser besser abfließen kann.“

Umleitung:  Durch die Bauarbeiten wird diese Route in die Stadt für sechs Tage beinahe vollständig lahmgelegt. Bis einschließlich Sonntag, 3. April, kann nur der stadtauswärts führende Verkehr die Baustelle passieren. Schneider: „Das geschieht je nach Baufortschritt auf der rechten oder linken Fahrbahnseite.“ Alle Autofahrer, die von der B51 nach Bitburg hinein wollen, werden hingegen umgeleitet. Im Norden geschieht das über die Rittersdorfer Straße, im Süden über die Echternacher Straße. Die Sperrung der B257 soll spätestens am Sonntag, 3. April, aufgehoben werden, vorausgesetzt die Witterung erlaubt einen zügigen Fortschritt der Bauarbeiten. 

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