Bitburg will die Kindertagesstätte Liebfrauen erweitern
Um dem Rechtsanspruch auf Krippenplätze gerecht zu werden, muss die Stadt Bitburg zusätzliche Raumangebote schaffen. In der Überlegung sind daher Module, mit denen die Kindertagesstätte Liebfrauen übergangsweise erweitert werden kann.
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Die Kindertagesstätte Liebfrauen soll übergangsweise mit modularen Anbauteilen erweitert werden, um Platz für Krippenplätze zu schaffen. TV-Foto: Uwe Hentschel
Bitburg. (uhe) Würden die Amerikaner auf der Air Base Spangdahlem etwas zügiger bauen, dann könnten diese auch früher die Bitburger Housing räumen - und Bitburg hätte eine Sorge weniger. Dann nämlich könnte der auf der Housing vorhandene Kindergarten schon früher genutzt werden, womit die Stadt ihr anstehendes Raumproblem elegant lösen könnte. "In der Housing ist eine wunderschöne Kindertagesstätte", sagt der städtische Bauamtsleiter Heinz Reckinger, die allerdings erst nach dem endgültigen Umzug der Amerikaner nach Spangdahlem und damit voraussichtlich frühestens 2015 genutzt werden könne. Darauf jedoch nimmt der Bund keine Rücksicht. Denn ab 2013 haben Eltern für ihre Kinder einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz, und um diese Anforderung zu erfüllen, müssen die meisten Kommunen - und damit auch Bitburg - neuen Platz schaffen.
In der Überlegung ist seitens der Stadt deshalb eine vorübergehende Container-Lösung, wobei Reckinger betont, dass es sich nicht um Baucontainer, sondern um "Raummodule mit sehr guten Qualitätsstandards" handele - "ähnlich wie seinerzeit beim Umbau des Altenpflegeheims", fügt der Bauamtsleiter hinzu. Und "angedockt" werden sollen diese Module an der Kindertagesstätte Liebfrauen, weil diese sich aus platz- und bautechnischen Gründen dafür am besten eigne.
Zwei bis drei neue Gruppen könnten damit gebildet werden, womit nach Aussage Reckingers der komplette Bedarf der Stadt abgedeckt wäre. Mit dem Bistum Trier, Träger der Kita Liebfrauen, liefen bereits Gespräche, fügt er hinzu. Die zu erwartenden Anschaffungskosten seien aber noch nicht endgültig ermittelt, sagt Reckinger, doch sollten die Module in ein paar Jahren nicht mehr benötigt werden beziehungsweise der Umzug auf das Housing-Gelände anstehen, könnten die Teile problemlos für andere Zwecke genutzt werden.
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