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aus unserem Archiv vom 23. August 2012
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Ehrenfriedhof in neuem Glanz

900 Kriegstote ruhen in Neuerburg. Die Gedenkstätte auf dem alten Friedhof hat jetzt einen neuen Schliff erhalten. Für die Stadt Neuerburg war die Sanierung kostenneutral. Eine Trierer Behörde stellte 19 000 Euro zur Verfügung.

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Neuerburg. Die Kriegsgräberstätte auf dem alten Friedhof in Neuerburg ist saniert worden. Wie die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier mitteilte, wurde auf der linken Friedhofseite die Begrenzungsmauer auf einer Länge von rund 50 Metern aufgearbeitet.
Große Teile der Bepflanzung wurden mit Bodendeckern, Rhododendren und Lavendel bepflanzt. Rasenfläche wurde neu eingesät. Auch das Rosenbeet im Eingangbereich wurde erneuert.
Die Pflasterflächen im Eingangsbereich wurden gereinigt, die Sandsteinkreuze, wo nötig, gerichtet. Möglich machten das 19 000 Euro, die die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier zur Verfügung gestellt hatte.
Nach Abschluss der Umgestaltungsmaßnahmen trafen sich vor Ort Vertreter der Stadt und Verbandsgemeinde Neuerburg sowie der ADD und legten ein Bouquet nieder.
Stadtbürgermeisterin Anna Kling und Beigeordneter Wilhelm Ahlert freuen sich, dass das Vorhaben für die Stadt kostenneutral umgesetzt wurde. Die Gräber der Kriegstoten seien nicht nur Begräbnisstätten, sondern auch Mahnmale gegen Gewalt und Krieg, sagte Raimund Schneider von der ADD. Als stumme Zeugen würden die Gräber der vielen Toten des Ehrenfriedhofs sehr eindringlich mahnen, sich für Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen.
Die Trierer Behörde ist im Bereich der Gräberfürsorge in Rheinland-Pfalz landesweit zuständig. In Neuerburg ruhen 900 Kriegstote. red




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