Der erste Bauabschnitt ist fertig: Das Großprojekt "Ilot Alexis Heck" der Firma Eifelhaus wird das Bild der luxemburgischen Stadt Diekirch entscheidend prägen.
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Hoher Besuch beim Richtfest: Die Bauherren Heike und Alois Peters im Gespräch mit Luxemburgs Kammerpräsident Laurent Mosar (von links). TV-Foto: Vladi Nowakowski
Diekirch. (now) Ein Richtfest im Dezember - das geht nur im beheizten Zelt. Im Schatten der neu errichteten fünf Gebäude, die auf dem einen Hektar großen Grundstück zwischen Altstadt und dem Flüsschen Sauer stehen, finden sich zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Politik ein, um die Fertigstellung des ersten Bauabschnittes zu feiern.
Der Wohn- und Geschäftskomplex mit einem Projektvolumen von 85 Millionen Euro wird viele Funktionen erfüllen: Schon im Dezember 2011 werden die Polizei und der Distriktkommissar ihre neuen Büroräume beziehen. Drei Gebäude mit insgesamt 7600 Quadratmetern bieten Platz für 84 Appartements. Ein großer Teil dieser Wohnungen ist seniorengerecht angelegt. Im zweiten Bauabschnitt, der Januar 2011 beginnt, wird ein Altenpflegeheim mit 110 Pflegebetten in Einzelzimmern dazukommen. Einkaufsmöglichkeiten im Gebäude und eine Arztpraxis runden das Angebot ab.
Damit die künftigen Bewohner und Geschäftsleute des "Ilot Alexis Heck" keine Probleme mit der notorischen Parkplatznot in der Altstadt Diekirchs haben werden, entsteht eine zweigeschossige Tiefgarage mit 210 privaten Stellplätzen.
Zwei Jahre vor der geplanten Fertigstellung sind bereits etwa neunzig Prozent der Wohnungen und Geschäftsräume verkauft oder vermietet - ein großer Erfolg für alle Beteiligten, der auf dem Richtfest gebührend gefeiert wurde. Von allen Seiten wurde die unkomplizierte und vor allen Dingen schnelle Zusammenarbeit zwischen den Bauherren und den Behörden hervorgehoben; den Planungsbüros und den beteiligten Baufirmen wurde Dank ausgesprochen.
Bürgermeister Jacques Dahm hob die große Bedeutung des Projektes für Diekirch hervor, von der aber auch eine ganze Region profitiert: 85 Prozent der beteiligten Firmen sind in Luxemburg ansässig.
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