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aus unserem Archiv vom 10. März 2010
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Ganztagsangebot an Grundschule

Noch eine Anmeldung - und die St.-Marien-Grundschule Speicher könnte zum neuen Schuljahr Ganztagsschule werden. Die Lehrer informierten am Dienstag über Vorteile und Ausgestaltung.

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Speicher. (kf) 35 verbindliche Anmeldungen zum Ganztagsschulangebot lagen bis gestern in der Grundschule Speicher vor. 36 müssen es sein, soll die St.-Marien-Grundschule Speicher wie beantragt zum kommenden Schuljahr den Betrieb als Ganztagsschule (GS) aufnehmen. Dies könnten auch Interessenten aus anderen Schulbezirken sein, wenn in ihrem Sprengel keine GS vorhanden ist.
 
Bis morgen "hat Speicher die Chance, diesen Bildungs- und Innovationsschritt zu gehen", sagte Thomas Kürwitz am Elterninformationsabend. Der im Auftrag des Bildungsministeriums ausgebildete Ganztagsschulmoderator und Grundschulrektor war aus Konz angereist, um die Eltern im gut besetzen großen Sitzungssaal des Speicherer Rathauses von den Vorteilen der Ganztagsschule zu überzeugen. 50 000 Euro Startförderung stellt das Land neu gegründeten Ganztagsschulen zur Verfügung. Dies ermögliche eine überdurchschnittlich gute Ausstattung. In Speicher sollen von dem Geld unter anderem ein Ruheraum, kombiniert mit einem Leseraum und einem Spielraum, eingerichtet und der Schulhof neu gestaltet werden. Von Montag bis Donnerstag sind Ganztagsschüler acht Stunden in der Bildungseinrichtung. Neben der Freizeitgestaltung mit Arbeitsgemeinschaften und Projekten im sportlichen, musischen und künstlerischen Bereich spielt das Mittagsessen da eine Rolle. Gekocht würde es vom St. Vinzenzhaus.
 
Die genauen Kosten um die 3,50 Euro für ein dreigängiges Menü müssten noch detaillierter kalkuliert werden, heißt es aus der Gemeinde. Die Mensa in der Hauptschule könne mitgenutzt werden. Das Ganztagsschulangebot werde "additiv" geführt. An den normalen Vormittagsunterricht schließen sich nach der Hausaufgabenstunde, die von zwei Betreuungspersonen, davon mindestens eine Lehrkraft begleitet wird, am Nachmittag Angebote an. Von Französisch- und Englisch-Arbeitsgemeinschaft (AG) sowie Lese- und Schülerzeitungs-AG sprach Grundschullehrerin Nina Krotten.
 
"Bei mir haben sich bereits verschiedene Vereine und Privatpersonen gemeldet, die aktiv werden wollen", sagte Schulleiter Franz Rudolf Remmy. Wo die GS einmal ist, bleibt sie, selbst wenn sich in den kommenden Jahren weniger Kinder anmelden sollten.
 

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