Dörfer und Gemeinden zu erneuern und weiter zu entwickeln, ist das Ziel eines landesweiten Förderprogramms. Bei der Umsetzung berät die Verwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, die den Gestaltungsvorhaben zustimmen muss.
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Bitburg/Prüm. (red) Gemeinden und ihre Bewohner motivieren, an der Erneuerung des eigenen Dorfes aktiv mitzuwirken: Das ist das Ziel des landesweiten Dorferneuerungsprogramms, das bessere Perspektiven und Lebensverhältnisse im ländlichen Raum schaffen soll.
Gemeinden, die am Dorferneuerungsprogramm teilnehmen möchten, müssen zunächst ein Konzept vorlegen. Dabei gilt es, die orts- und landschaftstypischen Bauformen und Strukturen zu erhalten. Die Fördersumme richtet sich nach der finanziellen Leistungsfähigkeit der Gemeinde und dem Interesse des Landes an den Vorhaben (meist 50 Prozent der förderfähigen Kosten). Die private Dorferneuerung fördert unter anderem bauliche Maßnahmen an Ortsbild prägenden Wohn- und Ökonomiegebäuden einschließlich Hof- und Freiflächen. Wichtig ist die Umnutzung leerstehender Bausubstanz in den Ortskernen, um neuen Wohnraum zu schaffen (Höchstzuschuss 17 100 Euro).
Die Gestaltung und Umsetzung von Förderprojekten muss mit der Verwaltung des Eifelkreises abgestimmt werden.
Zudem bieten landesweite Wettbewerbe wie "Unser Dorf hat Zukunft" und "kinder- und jugendfreundliche Dorferneuerung" Jung und Alt die Möglichkeit, sich an der Dorfgestaltung zu beteiligen.
Weitere Infos zum Förderprogramm gibt es unter www.dorferneuerung.bitburg-pruem.de oder bei Edgar Kiewel, Dorferneuerungsbeauftragter, Telefon 06561/15-4140, Detlef Kleintitschen, Telefon 06561/15-4110 und Bettina Schauster, Telefon 06561/15-4130.
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