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Klartext
Kontrolle muss sein

Kontrolle muss sein

Das war ein Aufschrei, als bekannt wurde, dass der Blitzer an der A1 bei Wittlich vor der Großbaustelle binnen vier Tagen 6500.Temposünder fotografiert hatte und knapp 1000 davon mit einem Fahrverbot rechnen müssen.

Kinder, Autos, Sicherheit

Kinder, Autos, Sicherheit

Vor den Schulen im Land herrscht jeden Morgen reger Verkehr. Wie viele Eltern bringen ihre Sprösslinge inzwischen mit dem Auto zur Schule, die in einer für Kinder zu bewältigenden Laufdistanz wohnen. Zahlen darüber gibt es nicht.
Die keifende Dummheit!

Die keifende Dummheit!

Eine Frau darf mit ihren beiden Kindern in der Eifel bleiben. Sie sind Roma und ihnen drohte die Abschiebung nach Kosovo. Vor zehn Monaten starb der Vater der Familie, die seit 2014 in der Eifel lebt. Nun hat die Härtefallkommission in Mainz entschieden, dass es zunächst keine Abschiebung geben wird. Eine Entscheidung, der die meisten positiv oder zumindest neutral gegenüberstehen.
Fundamentale Kürbiskritik

Fundamentale Kürbiskritik

Schaurig oder lächerlich? Wie halten Sie es mit Halloween? Ganz gleich, was Sie oder ich darüber denken: Seltsamen Verkleidungen und Kürbissen kann man am 31. Oktober kaum noch entkommen. Das Fest hat sich durchgesetzt.
Klartext: Kritikfähige Lokalpatrioten

Klartext: Kritikfähige Lokalpatrioten

Nicht alle Verantwortlichen in den beiden Städten waren begeistert von der Idee, dass wir Bitburg und Wittlich einem umfassenden Vergleichstest unterziehen wollen. Der Grund für das Unbehagen war natürlich die Sorge, die eigene Stadt könnte schlecht abschneiden und – schlimmer noch – das könnte dann veröffentlicht werden.


Der Skandal beginnt früher

Lars Ross
Der Verkauf des Flughafens Hahn ist eine Posse. Der Prozess ist ein Beleg für die Unfähigkeit aller Beteiligten. Der Vorgang ist peinlich ohne Ende und hätte, wenn es um ein Privatunternehmen ginge, den Verantwortlichen im Vorstand schon den Job gekostet – zurecht und obwohl sich der finanzielle Schaden des auf absurde Weise verbockten Deals in engen Grenzen hält.

Lasst uns gemeinsame Sache machen!

Was für eine halb gare Sache diese unglückliche Kommunalreform ist, zeigt sich immer mehr.

Böller, Dreck und Steuern

So, da sind wir mal wieder am Anfang eines neuen Jahres: Die Innenstädte sehen wie meist am Neujahrstag verheerend aus, weil mal wieder Tausende in der Region richtig tief in die Tasche gegriffen haben, um zum Jahreswechsel ihrem pyrotechnischen Spieltrieb nachzukommen und allen Haustieren eine Horrornacht zu bereiten.




  • Leute, auf die wir bauen

    Höher, schneller, weiterkommen. Keine Zeit für Freunde, Freizeit, Nachbarschaft – geschweige denn ein ehrenamtliches Engagement. Das ist längst auch in Vereinen und Verbänden spürbar. Ob im Sport- und Musikverein oder bei den Damen vom Seniorentreff: Fast überall fehlt der Nachwuchs. Leute, die verbindlich von Woche zu Woche, von Einsatz zu Einsatz dabei sind, werden rar. Noch dünner sieht es bei der Besetzung von Vorstandsposten aus. Wirklich wollen tut meist keiner. Am Ende lässt sich dann einer breitschlagen. Wie lange noch? mehr...


  • Parkplätze – ein goldenes Kalb

    Es ist ein wiederkehrendes Schauspiel: Sobald in irgendeiner Kleinstadt – egal ob in Prüm, Daun, Wittlich oder Bitburg – eine Handvoll Parkplätze wegfallen, die halbwegs nahe an der Innenstadt liegen, oder für Stellplätze, die bisher kostenlos waren, Gebühren verlangt werden, ist das Geschrei groß: Der Einzelhandel sieht seine Existenzgrundlage bedroht, Bürger fühlen sich abgezockt. mehr...


  • Konsum an der richtigen Stelle

    Der erste Advent ist für viele Menschen der Zeitpunkt, mit den Weihnachtseinkäufen zu beginnen. Während in Amerika offiziell am Freitag die umsatzstärkste Zeit des Handels mit dem Black Friday, dem schwarzen Freitag, eingeläutet wurde, haben mit Daun, Gerolstein, Bernkatel-Kues und Trier am Sonntag viele Städte in der Region den letzt(möglich)en verkaufsoffenen Sonntag des Jahres. mehr...


  • Erst denken, dann teilen

    Ich habe gestern einen Bericht über eine Studie zur Zukunft der Zeitungen gelesen. Das, was renommierte Forscher da auf einer seriösen Branchenplattform zusammengetragen haben, entspricht an vielen Stellen überhaupt nicht dem, was ich denke, vermute oder befürchte. mehr...



  • Stärken sehen und Probleme lösen

    Bei manchen ist es in Mode, Schwarzmalereien und Negativszenarien, auch wenn sie einem Faktencheck nicht standhalten, eher zu glauben, als guten Nachrichten, die solide recherchiert und mit harten Zahlen und Daten unterlegt sind. mehr...


  • Inklusion muss das Ziel sein!

    Inklusion; viele kennen das Wort im Zusammenhang mit Schulen, mit Kindergärten, mit Sportgruppen. Inklusion, das heißt wörtlich übersetzt Zugehörigkeit. Und meint damit das Gegenteil von Ausgrenzung. mehr...


  • Es geht um Menschen

    Sie kommen aus Syrien, dem Libanon, Afghanistan, Eritrea und dem Kosovo. Sie haben Krieg, Tod, Verwüstung, Angst und Schrecken erlebt. Sie riskieren ihr Leben, um aus ihrer Heimat zu flüchten – und wissen nicht, wohin der Weg sie führt. Sie hoffen auf eine Chance. Auf ein Leben in Frieden. Die Chance, überhaupt zu überleben. Diese Menschen, die ihre Heimat verloren haben, suchen ein neues Zuhause – und sind längst vor unserer Haustür angekommen. mehr...


  • Drogenbeichte und was sie uns lehrt

    Dies ist ein Geständnis: Ja, auch ich habe als junger Mensch legale und illegale Drogen konsumiert. Vor allem Alkohol. mehr...


  • BitburgSommerloch wo bist du hin?

    Früher war alles besser, sagen viele, die sich nie Gedanken darüber gemacht haben, dass ihre Erinnerung selektiv arbeitet. Denn ganz sicher waren die Sommer früher nicht sonniger als in den vergangenen Jahren, sondern immer schon mal so mal so. Und die Arbeit war auch nicht weniger anstrengend, sondern nur an anderen Stellen. Und, und, und mehr...


  • BitburgSicherheit, ein kostbares Gefühl

    Ob im Bitburger Rathaus oder in der Alten Schule in Dörbach – Brandschutz ist ein Thema, das die Kommunen landauf, landab beschäftigt. Geld fehlt überall in den Kassen. mehr...