Zur Diskussion um den Lavaabbau in der Vulkaneifel und zur TV-Podiumsdiskussion schreibt dieser Leser:
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Bei der Podiumsdiskussion am 30. Januar in Daun zeigten sich viele Bürger durch den neuen Landschaftsentwicklungsplan aufgeschreckt, beinhaltet dieser doch eine massive Erweiterung der Abbaumöglichkeiten von Lava und Gestein in der Vulkaneifel. Die beiden Ministerinnen Lemke und Höfgen versuchten, die Zuhörer zu beruhigen, indem sie darauf hinwiesen, dass die maximale Zahl der Ausweisungen nie zur Ausführung käme und schoben die Verantwortung für das, was letztlich geschehen werde, den regionalen Entscheidungsgremien zu. Meiner Meinung nach ist dies keine verantwortungsvolle, dem Landschaftsschutz gerecht werdende Vorgehensweise. Ich bin der Meinung, dass man sich nicht darauf beschränken darf, einen Abbauplan zu erstellen, sondern muss auch Gesetze, Verordnungen, Regelungen herbeiführen, die das Ende einer Abbaumaßnahme im Auge hat und regelt. Meines Erachtens müsste jede Abbaugenehmigung gleichzeitig einen verbindlichen Rekultivierungsplan enthalten, der behördlich genehmigt den Belangen des Landschaftsschutzes Rechnung trägt. Man darf es nicht den Nutznießern des Abbaus (Eigentümern - Abbaufirmen) überlassen, die Form der Rekultivierung zu planen und zu vereinbaren. Ein Plan, der nur die Möglichkeiten des Abbaus beschreibt, kann nicht vollständig sein. Er erinnert mich fatal an die Erfahrungen mit der Atomwirtschaft. Es werden Betriebsgenehmigungen erteilt, ohne den Endzustand zu bedenken und zu regeln. An unsere regionalen Entscheidungsgremien richte ich die Bitte, an den vom Kreistag und der VG-Vertretung Daun gefassten Beschlüssen festzuhalten, keine weiteren Abbauflächen zuzulassen, zumindest so lange, wie keine verbindlichen Regelungen für eine Renaturalisierung bestehen. Hermann Palms, Jünkerath
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