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Essbare Schule: Lernen in und von der Natur

(Speicher) Wo können Schüler mehr über Pflanzen, Chemie und Insekten lernen als in der freien Natur? Die Kinder und Jugendlichen am Speicherer Schulzentrum können dies bereits ab dem Frühjahr. Dann sollen der Färbergarten angelegt sein und Bienenvölker Einzug halten.

31.01.2013
Speicher. Mitglieder der Bürgerinitiative IGS Speicher, Lehrkräfte der Schulen im Schulzentrum und Bürger haben sich im Rahmen des Vorhabens "Essbare Schule Speicher - natürlich klug" getroffen. Ziel war es, die geplanten Projekte "Färbergarten" und "Bienen versüßen Schule" voranzutreiben, so dass sie noch im Frühjahr starten können.
Im Färbergarten werden Pflanzen angebaut, die Farbstoffe liefern, wie Krapp und Färberwaid, die rote und blaue Farbstoffe enthalten. Dies soll in Theorie und im technisch-künstlerischen Bereich in den Unterricht einfließen, etwa die Pflege und Zucht in Biologie, ihre Verarbeitung in der Chemie, ihre Verwendung in den Bereichen Kosmetik, Textil, Malerei und Holzerhaltung. Ein Förderantrag zur Übernahme der Kosten ist bereits beim zuständigen Ministerium gestellt worden. Eine Arbeitsgruppe wird zusammen mit dem Büro Wesentlich, die das Projekt geplant hat, mit Lehrkräften, Firmen und Bürgern im April praktisch anfangen.
Das Bienenprojekt wird zusammen mit der Landeszentrale für Umweltaufklärung in Mainz umgesetzt. Ein Lehrer der Simon-Salomon-Realschule wird das Projekt betreuen. Eine Fortbildung am Samstag, 2. Februar, in Bitburg wird als Anfängerkurs in Bienenhaltung Lehrkräfte, Eltern und andere Bürger in die praktische Arbeit einführen.
In zwei Arbeitsgruppen sammelten die insgesamt 35 Teilnehmer Ideen, wie Schüler zur Mitarbeit motiviert werden können, welche Projekte im fächerübergreifenden Unterricht wünschenswert sind, welche Kooperationspartner gewonnen werden können und welche Arbeitsschritte nun folgen sollen. Die Arbeitsgruppe wird weiterhin diese Projekte begleiten. red

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