Zum Artikel "Baden in Verlusten" (TV vom 29./30. Dezember 2012) schreibt dieser Leser:
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"Neues Kassensystem macht Besuch des Cascade-Bads zum Erlebnis": Diese ironisch gemeinte Schlagzeile wird so wohl nie zu lesen sein, und als sporadischer Besucher des Cascade-Bads in Bitburg habe ich schon früher über die Eintrittspreise gestaunt und mich gefragt, wie sich das Familien überhaupt leisten können. Eine Tageskarte rechnet sich im Verhältnis sicherlich, aber stundenweiser Eintritt kommt in vielen Bädern unverhältnismäßig teuer zu stehen. Dabei können auch kleinere Bäder einen ganz besonderen Charme haben. Das Bad in Bitburg zum Beispiel hat gerade, was den Saunabereich angeht, einiges zu bieten, wenngleich die Nähe zum Erlebnisbad hier und da problematisch ist. Beim Relaxen im Saunagarten ist der Lärm aus dem Bad und der Rutschröhre leider deutlich wahrnehmbar. Das Schwimmerbecken wird mit der integrierten Sprunganlage sicherlich nicht den Erfordernissen gerecht. Dennoch - alles in allem viel Badespaß auf kleinem Raum. Warum jetzt aber nach einer Preiserhöhung ausgerechnet in ein neues Kassensystem investiert wird, ist ebenso schwer nachvollziehbar wie die Aussage, dass sich das Bad durch die Eintrittspreiserhöhungen Mehreinnahmen von 77 000 Euro verspricht. Für 100 000 Euro kann man zum Beispiel eine Menge Obst kaufen und dies im Saunabereich zu den Aufgüssen reichen. Erlebnisaufgüsse, verbesserter Service sowie andere kleine Aufmerksamkeiten erhöhen die Attraktivität eines Bades enorm, das bringt Gäste - ein neues Kassensystem wohl kaum. Manfred Rosar, Ralingen
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