Walburga, mir langt's!, habe ich vor ein paar Tagen zu meiner besseren Hälfte gesagt. Wer mich kennt, weiß, dass ich solchen Worten Taten folgen lasse. Also gibt es sie jetzt, die Bundesstraßen-Selbsthilfegruppe. Gegründet von mir, Pitter höchstselbst. Ein paar meiner Skatkumpels sind auch dabei, denn wir alle haben letztens gemeinsam gelitten, als wir zu einem Skattreff nach Irrel fahren wollten. Höchst motiviert und selbstverständlich überpünktlich sind wir aufgebrochen.
Doch auf eine Bundesstraße ist heutzutage kein Verlass mehr: Statt schön und vor allen Dingen zügig mit den erlaubten 100 oder 70 Stundenkilometern über die B 257 von Bitburg nach Irrel zu sausen, landeten wir in einem nervenaufreibenden Umleitungslabyrinth! Nur im Schneckentempo ging's voran. Klar, dass wir zu spät waren und beim Skat nix mehr reißen konnten. Von der Rückfahrt über die Walachei zur nächsten Baustelle bei Meilbrück mag ich gar nicht reden. Ich kann Ihnen sagen: Wir waren am Boden zerstört, als wir endlich, endlich wieder in den heimischen Gefilden angekommen waren. Da half am Ende nicht einmal mehr ein eiskaltes Stubbi.
Und deswegen bin ich überzeugt: Das ist ein Trauma, das sich nur mit Hilfe einer Selbsthilfegruppe bewältigen lässt. Sie können sich gerne anschließen, sollten Sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben! Eine Satzung haben wir übrigens auch schon. Unsere Parole: "Entweder - Oder: Entweder Autobahnen oder Wirtschaftswege!" Da weiß man wenigstens, woran man ist, meint Euer
Was ist das?
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