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aus unserem Archiv vom 22. Mai 2012
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Umbau der St.-Matthias-Schule: Es läuft fast wie nach Stundenplan

Mehr als vier Millionen Euro investiert das Bistum Trier derzeit in den Ausbau des Bitburger Schulzentrums St. Matthias. Der neue zweiteilige Gebäudekomplex, der für das Ganztagsangebot der Grundschule errichtet wurde, ist im Endausbau und soll im Sommer fertig sein.

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Bitburg. "Wir hören ganz oft das Hämmern, Bohren und Schleifen, und gelegentlich nervt es auch", sagt Rektorin Rosemarie Lexen. Doch mit Blick auf das Ergebnis nehme ihre Schule die Strapazen gerne in Kauf. Nachdem an der Grundschule St. Matthias vor drei Jahren das verpflichtende Ganztagsangebot eingeführt wurde, folgte im Sommer vergangenen Jahres der Beginn des dafür notwendigen Umbaus.
Und Lexen ist zuversichtlich, dass dieser bis zu den Sommerferien abgeschlossen ist und die Klassen pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahrs in den Anbau umziehen können.
Der Estrich sei verlegt, die Fliesen ebenso, und in den kommenden Wochen folge der Parkettboden, erklärt die Schulleiterin, die vor allem gespannt auf das Ergebnis der Aufträge für die sogenannte Kunst am Bau ist. Einer der beiden beauftragten Künstler widmet sich den Klettergerüsten im Außenbereich, während der andere die Gestaltung im Innenbereich übernimmt. "Das wird sehr ästhetisch", schwärmt Lexen von der "besonderen Konzeption der Farb- und Liniengebung". Vier Millionen Euro werden vom Träger, dem Bistum Trier, in den Schulstandort investiert. In dieser Summe ist nicht nur der zweiteilige Anbau - bestehend aus einem Klassentrakt sowie einem Gebäude für Mensa, Bibliothek und Gebetsraum - enthalten, sondern auch der Umbau des derzeitigen Schulgebäudes. Mit ihm wird im Sommer begonnen. Er soll bis zum Ende der Herbstferien abgeschlossen sein. Künftig werden in dem sanierten Altbau dann die Klassen eins bis drei und im Neubau schließlich die vierte Klassenstufe unterrichtet.
Für die Rektorin ist der Umzug ins neue Gebäude von besonderer Bedeutung. Zum einen, weil die Grundschule St. Matthias im Sommer 1972 und damit genau vor 40 Jahren ihren Betrieb aufgenommen hat. Zum anderen aber auch, weil genau vier Jahrzehnte nach Schulstart der vor drei Jahren eingeführte Wandel zur verpflichtenden Ganztagsschule abgeschlossen sein wird. Mit Ende des derzeit laufenden Schuljahrs verlassen nämlich auch die letzten noch verbliebenen "Halbtagskinder" die Grundschule. uhe




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