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07.10.2017

Wehrleute üben den Ernstfall

(Bitburg) Bitburg (scho) Es werden dicke Rauchschwaden über der Innenstadt hängen, die Sirenen heulen auf und Einsatzwagen nach Einsatzwagen rollt durch die Stadt. Ein Großbrand? "Nein", sagt Bitburgs Wehrleiter Manfred Burbach, "es ist eine Großübung.

" Ihm ist es wichtig, das vorher bekannt zu geben, damit sich niemand erschreckt oder besorgt ist. Die Alarmierung für die Übung, an der sich rund 80 Wehrleute aus allen Stadtteilen sowie THW und DRK beteiligen, ist gegen 15 Uhr geplant.
Das Szenario: "Es geht um einen Großbrand mit starker Rauchentwicklung und mehreren Vermissten", sagt Burbach. Für die Rettungskräfte sind solche Übungen wichtig: "Im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen, der gesamte Ablauf passen. Hier können wir sehen, was reibungslos klappt und wo es vielleicht Nachbesserungsbedarf gibt."
Alle zwei Jahren treffen sich die Ehrenamtlichen zu einer solchen Großübung. Wer Interesse hat, ist eingeladen, sich das Ganze anzusehen: "Einfach gegen 15 Uhr bei der Liebfrauenkirche vorbeikommen", sagt Burbach. Den genauen Ort will er nicht verraten: "Sonst wissen ja auch die Einsatzkräfte schon vorher, wo es hingeht."