Der unermesslich reiche Aldi-Mann ist gestorben. Das bringt uns zum Thema Wohlstand: Der nötigt dem Eifeler Respekt ab. Zumindest, wenn der Betroffene dafür unermüdlich "geschafft" und "geprackt" hat. Und wenn er um die wirklich wichtigen Dinge weiß. Denn was nützen die Millionen, "wenn de net kacken kanns".
Man muss aber die Moppen auch beisammenhalten. Anders gesagt: Die, die was haben, das wusste meine Schwiegermama so schön zu sagen - "die hann et net vom Fortjenn".
Da schwingt natürlich die Kritik schon leise mit. Denn wer nur "schrappt" und überhaupt nicht gerne (fort-) gibt, ist je nach regionaler Ausprägung ein Knaschtsack, ein Kniesböggel, ein Knaschtbeggel (oder auch -biggel).
Und wenn er es noch so "breit stehen" hat in Feld und Flur, er ist unten durch. Zumindest, bis er die nächste Runde schmeißt. Die wird dankend genommen. Vielleicht bessert er sich ja, da hilft man gern.
Noch vor dem Geiz kommt aber die Gier: Deshalb bleibt der Einheimische misstrauisch, wenn ihm das Blaue vom Himmel versprochen wird bei einem irgendwie zu gut klingenden Angebot. Denn er weiß: "Die wollen all nömmen oos Jeld!"
Wer wiederum "Jeld" hat, der darf sich so einiges erlauben, da ist der Eifeler häufig viel zu duldsam. "Huffartischkeet", also Dünkel und Hochnäsigkeit, lässt er aber nicht durchgehen. Und hat da auch den richtigen Spruch für: "Wenn Dreck Möst jit, well e jefahre jenn..."
Auch dabei also dran denken: Et jit net jerannt, sonst fliegt der Mist in alle Ecken.
Was ist das?
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