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Fleißige Hände für ein schönes Dorf

SCHALKENMEHREN. (bs) Einsatz im und für das Dorf: Ortsbürgermeister Hans-Günter Schommers und eine große Gruppe von ehrenamtlichen Helfern haben markante Punkte im Maardorf, an denen der Zahn der Zeit genagt hatte, wieder hergerichtet. Positiver Nebeneffekt: Der Haushalt der Gemeinde wurde entlastet.
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Etwa ein Jahr dauerten die Arbeiten im Fremdenverkehrsort Schalkenmehren. Am Kirchvorplatz mit Brunnenanlage wurde eine alte morsche Treppe abgerissen. Es entstand ein neuer Treppenaufgang, der durch ein schmiedeeisernes Geländer gut begehbar und gesichert ist. Die neue Touristinformation der Gemeinde ist eine zentrale Anlaufstelle in der Ortsmitte. Das Gebäude, das das Gemeinde- und Touristinformationsbüro beherbergt, wurde seit Ende 2004 von vielen freiwilligen Helfern innen und außen auf "Vordermann" gebracht. Dort bildete ein passender Außenanstrich, der anziehend und einladend wirkt, den Abschluss der Arbeiten. Natürlich wurde auch das vielsagende Transparent mit dem Werbeslogan "Drei-Maare-Dorf Schalkenmehren" nicht vergessen. Auch hier wurde der Außenbereich neu gestaltet.

In Verbindung mit dem Nordic-Walking-Startpunkt auf dem benachbarten Parkplatz, wo die Hinweistafel angebracht wurde, ist ein neuer touristischer Mittelpunkt im Dorf entstanden.

Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Udlerer Straße haben viele fleißige Hände eine neue Brunnenanlage geschaffen. Dabei wurde noch vorhandenes Kopfsteinpflaster verwendet. Hier steht auch eine neue Sitzbank, auf der sich Schalkenmehrener und Gäste gerne niederlassen. Die vielen ehrenamtlichen Helfer, Ratsmitglieder, Anwohner und Spenden haben es ermöglicht, dass keine Kosten entstanden sind.

Karl-Werner Rauen, Erster Beigeordneter der Ortsgemeinde Schalkenmehren und "Allround-Handwerker", war bei fast allen Arbeitsterminen dabei und sorgte mit seiner Erfahrung für einen funktionierenden Gesamtverlauf. Ortsbürgermeister Hans-Günter Schommers blickt zurück: "Bei Amtsantritt hatte ich den Wunsch, einen Arbeitskreis für Dorfverschönerung zu gründen. Aber dieses Vorhaben hat sich erledigt, da sich schnell sehr viele freiwillige Gleichgesinnte fanden."

Sein Dank gilt der Unterstützung aller Beteiligten, die mit großem Engagement wirkten, und außerdem findet er noch ein besonderes Lob: "Unsere Jugendlichen haben sich stark beteiligt, ein Zeichen, dass sie sich in ihrem Heimatort wohlfühlen und mithelfen wollen, angenehme Atmosphäre zu schaffen." "Auch für 2006 sind bereits Maßnahmen vorgesehen", sagt Schommers, "die Brunnenanlage an der Kirche soll erneuert werden, der Bau einer Halle für die Gemeinde-Gerätschaften und den Traktor ist vorgesehen, und an unserer Badeanstalt sind umfangreiche Neuerungen geplant."

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