Sichtbarer Fortschritt: Das rund 1000 Quadratmeter große Multikleinspielfeld hinter der Aula des Thomas-Morus-Gymnasiums nimmt Form an. Arbeiter der Firma Backes haben dieser Tage die Asphaltschicht eingebaut.
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Maschinenführer Klaus Eich (rechts) kontrolliert an der Walze des Fertigers, ob die Asphaltdecke die exakte Höhe hat. TV-Foto: Mario Hübner
Die Asphaltdecke des neuen Multikleinspielfelds in Daun muss die exakte Höhe haben. Denn auf den schwarzen Belag kommen noch 18 Millimeter Tartanbelag, damit es für die jungen Sportler möglichst komfortabel ist. Zudem wird zur Bundesstraße und der Wohnbebauung in Richtung Stadtmitte ein hoher Ballfangzaun errichtet. Zum neuen Schuljahr soll die Anlage nutzbar sein. Mit Ausnahme des Asphaltierens bauen Eltern und Lehrer das Kleinspielfeld in Eigenleistung. Seit Ende April rücken fast jeden Samstag zwischen zwölf und 20 Helfer an.
"Nur so ist das Projekt in Zeiten der Finanznot zu stemmen", sagt Hubert Eiden, Vorsitzender des Freundeskreises des Thomas-Morus-Gymnasiums Daun. Sportlehrer Hermann Krämer-Eis freut sich: "Künftig können und werden wir viel öfter draußen Sport machen."
Bislang mussten die Klassen und Kurse dazu bis auf die Sportanlage am Wehrbüsch marschieren.
Bei Einzelstunden war dazu keine Zeit, so dass überwiegend in der halle trainiert wurde. mh
Extra
Insgesamt schlägt der Bau des Multikleinspielfelds mit rund 60 000 Euro zu Buche: 30 000 Euro Spenden, 18 000 Euro Landeszuschuss und rund 10 000 Euro Eigenleistung. Bauleiter Kurt Rollmann, der ebenfalls dem Freundeskreis sowie dem Schulelternbeirat angehört, schätzt, dass das Vorhaben bei einer kompletten Vergabe an Firmen 100 000 Euro teurer geworden wäre. mh
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