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Spannende Reise in den Mikrokosmos

Nano-Truck in Daun: Schüler und Bürger schauen sich die Welt der kleinen Dinge an

(Daun) Für zwei Tage ist am Thomas-Morus Gymnasium das Teams des Nano-Trucks des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zu Besuch gewesen. Die Schüler konnten in die Welt der Nanowelt eintauchen, sie erkunden, erleben und erfassen.

25.10.2013
Daun. Nano, was ist das? Diese Frage wird sich wohl manchem Schüler gestellt haben. Das dürfte sich nach dem Besuch des Nano-Trucks des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wohl jetzt hoffentlich geändert haben. Hunderte von Jugendlichen besuchten immerhin in den zwei Tagen das doppelstöckige Wissenschaftsmobil auf seiner Deutschlandtour, die auch Station in Daun machte. Dieses Forschungsfeld verständlich zu erklären und komplexe Zusammenhänge spielerisch zu veranschaulichen, das ist das Ziel der Initiative "Nano-Truck - Treffpunkt Nanowelten" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Keine schöne heile Welt


"Wir wollen Jugendlichen und den Bürgern vermitteln, was Nanotechnologie ist und wo sie eingesetzt wird. Aber wir wollen auch zeigen, dass durch Nano nicht alles eine schöne heile Welt ist", sagte Dr. Marco Kollecker, der zusammen mit Dr. Niklas Kotmann das Projekt begleitet.
Ein Programm mit Präsentationen und Workshops wurde den Schülern und Bürgern geboten. "All die Anwendungsbereiche erklärt zu bekommen, ist schon gut. Man sieht hier viele Sachen, die man gar nicht kannte", sagte der 16-jährige Jesko Buchs aus Neunkirchen.
Nanotechnologie ist heute aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken. In vielen Alltagsprodukten der Mikroelektronik-, Automobil- oder Werkstoffindustrie ist Nanotechnologie drin, besonders im Handy, in Farben oder auch am Waschbecken.
Hat die Schau den Jugendlichern gefallen? "Ich finde es gut, dass der Nano-Truck hier ist, der ist wirklich sehr interessant. Ich werde das, was ich hier gesehen habe, auch noch einmal im Internet nachschauen", sagte Fabian Kutscheid aus Ulmen.
Für Denise Efe (16) aus Ulmen, die noch nicht viel über Nano wusste, war es hochinteressant "alles hier zu erkennen und zu sehen, woraus die Welt besteht". Lehrerin Judith Sebastiani sagte: "Ich finde, dass alle gut dabei waren, auch die, die im Unterricht nicht soviel Interesse gezeigt hatten. Es ist eben im Nano-Truck alles so modern, die Jugendlichen können alles anfassen und ausprobieren." HG
Extra
Seit 2004 fährt der Nano-Truck durch das Land, hat inzwischen rund 800 Standorte besucht. Auch in Straßburg und Warschau ist der Truck schon gewesen. Rund 100 000 Besucher schauen sich den Truck mit seinen Exponaten jährlich an. HG

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