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Oh, wie schön ist Jamaika

Sommer, Sonne, Strand, Rum und (aus strafrechtlichen Erwägungen) nicht näher definierte Raucherzeugnisse, stramme Jungs, knackige Mädels mit schnellen Beinen: Oh, wie schön ist Jamaika! Da möchte man doch gern verweilen, aber unser Jamaika in Berlin sieht leider ganz anders aus. Karibik-Feeling? Von wegen! Mutti unsichtbar, Horst auf Abruf, Posterboy Christian als Spaßbremse und ein Quoten-Schwabe, der täglich elastischer wird, um das endlich hinzukriegen.

11.11.2017
Wat ein Gedöns!
Man erinnere sich an 2013: Angie und Siggi haben das ruck-zuck gewuppt. Da mussten wir nicht wochenlang auf eine Haustür mit Mikrofonen starren. Unüberwindbare Gräben? Hallo, ihr Sondierer, nehmt euch ein Beispiel an unserem Kreistag. Man erinnere sich an die Zeit, als die eine die andere Fraktion nicht mehr mit dem Popes angeguckt hat - bis der große Mediator Heinz-Peter die Vulkaneifel beglücken durfte. War es nur sein grüner Daumen, sein einnehmendes Wesen, oder ist was (rein Pflanzliches, versteht sich!) im Sitzungskaffee, was uns die Insel der Glückseligen, umrankt von rosaroten Wölkchen, beschert hat? Man stelle sich vor, es hätte die Obere-Kyll-Rebellen nicht gegeben - da wären wir schon längst im Dauer-Dös-Modus.
Aber ab heute ist Schluss mit schnarch: aus gegebenem Anlass zum Abschied ein dreifach donnerndes "Vulkaneifel, weiter so!"
Kolumne Pitter