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Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 voller Erfolg

(Trier) Die Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 ist nach Einschätzung der Bistums-Verantwortlichen ein voller Erfolg. Bischof Stephan Ackermann, Wallfahrtsleiter Georg Bätzing und Geschäftsführer Wolfgang Meyer zogen am Freitag in einer Pressekonferenz eine positive Vorab-Bilanz. Die vor der Wallfahrt angepeilte Pilgerzahl von 500.000 wurde bereits am Freitag erreicht.
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Bis zum Abschluss des einmonatigen Glaubensfestes am Sonntag (13. Mai) werden zehntausende weitere Pilger im Trier Dom erwartet, wo die Tunika Christi erstmals nach 1996 wieder gezeigt wird.

Die letzte Chance, die bedeutendste Reliquie des Bistums Trier zum vorläufig letzten Mal zu sehen, bietet sich am Sonntagabend nach der festlichen Abschlussvesper (Beginn: 18 Uhr). Im Lauf des Abends, wenn laut Wallfahrtsleiter Bätzing „der Strom der vorbeiziehenden Pilger abebbt“, wird der Schrein, in dem der Heilige Rock ausgestellt ist, verhüllt.

Auf einen Termin für die nächste Wallfahrt, die dann 21. seit 1512, wollte sich Bischof Stephan Ackermann nicht einlassen. Nachdem aber Jubiläen den Anlass der beiden jüngsten Wallfahrten geboten hatten (1996 die 800. Jahrestag der Einmauerung des Heiligen Rocks im Hochaltar im Dom-Ostchor; 1512 der 500. Jahrestag der erstmaligen öffentlichen Ausstellung) gehen Beobachter davon aus, dass es spätestens 2030 oder 2031 wieder soweit sein wird, ja sogar sein muss. Denn dann liegt der Kreuzestod Jesu Christi 2000 Jahre zurück. Und damit auch die „Geburtsstunde“ des Heiligen Rocks.

Laut Johannesevangelium haben die vier römischen Wachsoldaten unter dem Kreuz um die Tunika gelost, um sie nicht aufteilen zu müssen. Experten streiten allerdings darum, wann die Kreuzigung in Jerusalem stattgefunden hat. Die am häufigsten genannten Jahre sind 30 und 31. rm.

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