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aus unserem Archiv vom 19. April 2012
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17-Jähriger landet nach nächtlicher Autospritztour im Reinsfelder See

Während einer Spritztour mit dem Wagen der Eltern ist ein 17-Jähriger mit dem Wagen im Reinsfelder See gelandet. Er befreite sich selbst aus dem Auto, das bis zum Dach im Wasser versank.

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Der Unfall eines 17-Jährigen, der in der Nacht zum Donnerstag ohne Fahrerlaubnis mit dem Auto seiner Eltern unterwegs war, hat gestern Morgen in Reinsfeld einen spektakulären Einsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Zeugen hatten gegen 6:45 Uhr festgestellt, dass ein VW Sharan an der Straße zum Azur-Campingpark einen Jägerzaun durchbrochen hatte und dann im dahinter liegenden See gelandet war. „Das Fahrzeug stand waagerecht und war etwa bis zur Höhe des Lenkrads im Wasser versunken“, beschreibt ein Sprecher der Polizei Hermeskeil das Bild, das sich den alarmierten Einsatzkräften beim Eintreffen am Unfallort bot.

Im Auto befand sich aber niemand mehr. Nachdem die Polizei den Halter des Fahrzeugs ermittelt hatte, stellte sich heraus, dass der 17-jährige Sohn der Familie eine nächtliche Spritztour mit dem Auto unternommen hatte. Laut Polizei gab er bei der Befragung an, dass er gegen ein Uhr auf der Straße die Kontrolle über das Auto verloren hatte, nach links von der Straße abkam und dann in den See schleuderte. Er konnte sich zwar selbst aus dem Auto befreien, zog sich bei dem Unfall aber Verletzungen zu, die im Hermeskeiler Krankenhaus behandelt wurden.

Bei der Bergung des Fahrzeugs am Donnerstagmorgen waren auch die Rettungsboote des Technischen Hilfswerks (THW) Hermeskeil und der Keller Feuerwehr sowie die Taucherstaffel der Berufsfeuerwehr Trier im Einsatz. „Wir haben auch sie alarmiert, weil wir zunächst nicht ausschließen konnten, dass sich noch eine weitere Person im Fahrzeug oder im See befindet“, so die Auskunft des Hermeskeiler Wehrleiters Christoph Borresch. Diese Befürchtung bestätigte sich aber glücklicherweise nicht. Die Feuerwehren aus Reinsfeld und Hermeskeil zogen das Auto anschließend mit ihren Einsatzfahrzeugen aus dem Wasser. Den Sachschaden am VW Sharan beziffert die Polizei auf zirka 3000 Euro. „Die Unfallursache ist bislang noch nicht geklärt. Die Ermittlungen dauern noch an“, so der Polizeisprecher.   



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