Zwei junge Männer aus Trier stehen unter Verdacht, an verschiedenen Stellen der teilweise stillgelegten Hochwaldbahn von Hermeskeil nach Morbach die Schienen gestohlen und verkauft zu haben. Die Metalldiebe sollen die Taten teilweise gestanden haben.
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Foto: Bundespolizei Trier
(red) Aus Sicht der Ermittler der Bundespolizei ist der Diebstahl von Gleiselementen im Sommer 2011 aufgeklärt. Zwei junge Männer würden sich wahrscheinlich demnächst vor Gericht wegen besonders schweren Falls des Diebstahls verantworten müssen, teilte die Behörde am Mittwoch mit.
Eine intensive Spurensuche und -auswertung sowie Hinweise aus der Bevölkerung führten die Ermittler der Bundespolizei Trier auf die Spur der mutmaßlichen Täter. Zudem konnte am Tatort eine DNA-Spur gesichert und zugeordnet werden. Tatverdächtig sind zwei Trierer im Alter von 24 und 27 Jahren, die die Taten zum Teil bereits gestanden haben.
An verschiedenen Stellen der teilweise stillgelegten Bahnstrecke von Hermeskeil nach Morbach hatten sie die Schienen samt Eisenschwellen mit Schneidbrennern durchtrennt und mit einem Lastkraftwagen abtransportiert. Für das gestohlene Metall, das sie im Schrotthandel veräußerten, konnten sie nach eigenen Angaben einen Erlös von etwa 6 000 Euro erzielen.
Der angerichtete Schaden ist deutlich höher. Für die Instandsetzung des beschädigten Gleiskörpers muss der Bahnbetreiber HEB Infrastruktur die Summe von rund 110.000 Euro investieren. Mit der Entwendung ganzer Gleise hatten Metalldiebstähle in der Region für die Bundespolizei Trier und die Polizei Morbach eine neue Qualität erreicht.
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