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aus unserem Archiv vom 03. Mai 2012
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Vom Bauerndorf zum Mittelzentrum

Stefan Eiden, Vorsitzender und aktiver Musiker der Stadtkapelle, hat sich bewusst für Hermeskeil als Wohnsitz entschieden. Denn das Mittelzentrum wartet mit etlichen Vorzügen auf.

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Hermeskeil. In der Nähe des Hermeskeiler Schulzentrums und der Hochwaldhalle zu wohnen, bietet gerade Familien Vorteile. Allerdings noch nicht allzu lange. "Ende der 60er Jahre gab es noch kein Schulzentrum", hat Stefan Eiden noch vor Augen, wie es dort damals aussah. Wo heute das Wohnhaus der Familie steht, half er als Kind bei der Kartoffelernte mit. Damals hätten noch etliche Häuser die "Mistekaul" (Mistgrube) vor der Tür gehabt. Er und Ehefrau Susanne, ebenfalls in Hermeskeil geboren, sind sich daher bewusst, einen bedeutsamen Wandel miterlebt zu haben: die Entwicklung der Stadt "vom Bauerndorf zum Mittelzentrum".
Bis auf acht Jahre, die sie zwischen Köln und Bonn lebten, wohnten die Eltern einer Tochter immer in der Hochwaldstadt. Sie hätten sich zwar auch im Rheinland wohl gefühlt, seien aber gern wieder zurückgekehrt, erzählt der 50-Jährige, der das Mittelzentrum nicht nur schätzt, weil es seine Heimatstadt ist. Ganz entscheidend für den dienstlich viel reisenden Polizeibeamten ist die gute Verkehrsanbindung zu mehreren zur Wahl stehenden Flughäfen. Eine solche Infrastruktur mit Alternativen in Saarbrücken, Zweibrücken und Hahn gebe es sonst nirgends, fühlt er sich in Hermeskeil "gut aufgehoben". Zumal er auch über die Autobahn binnen kurzer Zeit überall hin fahren könne.
Abgesehen davon schätzt er die Entwicklung des Schulstandorts und der ärztlichen Versorgung einschließlich der durch das St. Josef Krankenhaus. Als aktivem Musiker und Vorsitzendem der Stadtkapelle ist Eiden zudem das aktive und vielfältige Vereinsleben wichtig - "und die wunderschöne Natur". Das Hochwaldklima sei vielleicht etwas rauer, aber dafür ein "Gesundheitsklima". Die herrliche Landschaft habe er vor allem dann vor Augen, wenn er von außerhalb zurückkehre nach Hermeskeil, das auch als Einkaufsstadt viel zu bieten habe. Vieles für den täglichen Bedarf werde vor Ort abgedeckt und die Auswahl sei breit gefächert. Daher sei es für sie selbstverständlich, erst einmal zu schauen, was sie vor Ort kaufen könnten, bevor sie sich nach Trier oder woandershin auf den Weg machten. Die Nähe zu Trier, wohin sie nur 20 Minuten brauchten, sieht Eiden auch nachteilig an. Denn mit den dortigen Einkaufsmöglichkeiten könne ein Mittelzentrum natürlich schwerlich mithalten. Doch andererseits berge das Vorteile: "Wir leben am Rande eines Oberzentrums in schöner Natur - und das macht Hermeskeil so interessant." urs




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