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Zwei Frauen werben um Hochwaldbauer

(Hochwald) Lothar (49) aus dem Hochwald will in der Sendung „Bauer sucht Frau“ die große Liebe finden. Am Montag, 16. Oktober, hat er seinen ersten Auftritt und trifft auf seine Verehrerinnen. Einen Irrtum bei der Vorstellung des Landwirts im Juni hat der Sender inzwischen korrigiert.

11.10.2017
Christa Weber
Ledige Landwirte wollen im Fernsehen die Frau fürs Leben finden. Das ist das Grundkonzept der Sendung „Bauer sucht Frau“. Ab Montag, 16. Oktober, wird die bereits 13. Staffel bei RTL ausgestrahlt (siehe Info). Die Kandidaten, die diesmal das Herz ihrer möglichen Traumfrau erobern möchten, wurden am Pfingstmontag in einer Sendung oder per Kurzporträt im Internet vorgestellt. Einer der zwölf liebeshungrigen Landwirte ist Lothar (49) aus einem Dorf im Hochwald (TV vom 10. Juni).

In der ersten Folge am Montag wird Lothar nach Auskunft des Senders zwei Frauen treffen, die ihn näher kennenlernen möchten. Die Damen hat er zuvor aus dem Kreis der Bewerberinnen selbst ausgewählt. Beim Scheunenfest kann er nun entscheiden, welche der beiden Damen ihn zu Hause auf seinem Hof besuchen und ihm eine Woche lang bei der täglichen Arbeit über die Schulter schauen darf. 

Der TV hat vorab schon ein paar Details zum Aufeinandertreffen des Bauern und seiner Verehrerinnen erfahren. „Mir fehlt die Liebe und die Zärtlichkeit einer Partnerin, dass wir schön zusammen harmonieren und zusammen leben und ein glückliches Leben haben“, wird Lothar in der Auftaktfolge erklären. Währenddessen wird er die Briefe der interessierten Frauen lesen, die sich in den vergangenen Wochen beim Sender beworben haben. Seine Wahl fällt – auch das verrät der Sender schon – auf Anke (50, Frisörin) und Susann (47, Fleischereifachverkäuferin). Beim Scheunenfest werden sie erstmals auf Lothar treffen, der sich dort ganz selbstbewusst gibt: „Schüchtern bin ich eigentlich nicht, und ich beiße auch nicht.“

Aufgelöst wird auch ein geografischer Irrtum, der dem Sender im Sommer bei der Vorstellung Lothars unterlaufen ist. Er war als „ehrlicher Eifler“ angekündigt worden, diesen Titel trug auch sein Steckbrief auf der Internetseite der Sendung. Nach TV-Informationen liegt der Betrieb des 49-Jährigen allerdings am Rande eines kleinen Orts im Hochwald. In den aktuellen Pressemitteilungen zum Start der Staffel wurde entsprechend nachgebessert: Dort ist nun vom „ehrlichen Hochwäldler“ die Rede. 

Um den Bauern trotz ihres öffentlichen Auftritts vor der Kamera eine gewisse Anonymität zu bewahren, werden sie in der Sendung nur beim Vornamen genannt. Ein paar persönliche Informationen geben sie aber dennoch preis. Lothar beispielsweise verrät, dass er auf seinem Hof Viehzucht und Getreidebau betreibt. Er versorgt dort 18 Rinder inklusive eines Bullen, zwölf Kälber und zehn Katzen. Zum Betrieb gehören 95 Hektar Grün- und Ackerland. 

Auf dem Hof leben auch Lothars Eltern, mit denen er regelmäßig zu Mittag isst. Sie wohnen allerdings im Nebenhaus. Der gelernte Schlosser ist vom Sternzeichen Wassermann, mag die Musik der Hardrockband AC/DC und der Metalband Iron Maiden, reist gerne und spricht fließend Spanisch. Er ist seit acht Jahren Single und wünscht sich nun wieder eine Frau an seiner Seite.

Neben Lothar ist unter den zwölf aktuellen Kandidaten noch ein zweiter Landwirt aus Rheinland-Pfalz: Uwe (43), der „waschechte Westerwälder“. Zwei Bauern sind diesmal dabei, die nicht aus Deutschland kommen. Ein Ziegenzüchter aus der Schweiz und ein Rinderfarmer aus dem afrikanischen Namibia suchen ebenfalls vor der Kamera nach dem Liebesglück.
 
Extra: Ein Farmer aus Afrika und mehr Sendezeit
Die Sendung „Bauer sucht Frau“ wird seit 2005 vom Privatsender RTL ausgestrahlt. Als Moderatorin begleitet Inka Bause die Single-Bauern auf der Suche nach einer Partnerin fürs Leben. Bei der aktuellen 13. Staffel gibt es zwei Premieren: Erstmals ist unter den zwölf Kandidaten ein Landwirt von einem anderen Kontinent dabei: der Farmer Gerald aus Namibia. Außerdem wird die Staffel ab Montag, 16. Oktober, 20.15 Uhr, in sieben Folgen gezeigt, die jeweils zwei Stunden dauern.