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aus unserem Archiv vom 04. Mai 2012
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Weitblick, Wald und Wasser: Neue Traumschleife am Horizont

Wie eine "8" wird die neue Traumschleife in der Hochwaldlandschaft liegen. Die Ortsgemeinden Waldweiler und Kell haben sich entschlossen, gemeinsam eine wandertouristische Attraktion zu schaffen. Ein Name ist noch nicht gefunden. Für den Herbst ist die Einweihung geplant.

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Waldweiler/Kell. "Beide Ortsgemeinden hatten die Idee einer Traumschleife. Wir haben diese beiden Ideen nur miteinander verknüpft", erklärt der Keller Ortsbürgermeister Markus Lehnen die Zusammenarbeit mit dem Nachbardorf Waldweiler bei der Entwicklung einer neuen attraktiven Wandertrasse. "Das Projekt ist wichtig, denn es wird wohl die letzte Traumschleife am Saar-Hunsrück-Steig in unserer Region", vermutet Lehnens Amtskollege Manfred Rauber in der Sitzung des Waldweiler Ortsgemeinderates. Beide versprechen sich ein Sahnehäubchen für den regionalen Tourismus, und das bei geteilten Kosten. 3000 Euro stehen in beiden Haushalten für die Beschilderung zur Verfügung. Noch einmal 1000 Euro wird jeweils die künftige Instandhaltung pro Jahr kosten.
Die gemeinsame Traumschleife, deren Name noch nicht feststeht, hat die Form einer 8. Der südliche, Waldweiler Teil, ist elf Kilometer lang, der nördliche auf Keller Gebiet hat 8,6 Kilometer. In Waldweiler ist die Teufelskopfhalle und der dahinter liegende Dorfpark Start und Ziel. Im Norden lockt der Keller See als Dreh- und Angelpunkt.
Der Naturlehrpfad, Wiesen, Wald und Wasser wie die Quelle der Ruwer bringen Abwechslung für die Wanderer. Rauber lobte die Landwirte: "Ohne ihr Einverständnis wäre das Projekt undenkbar." Schon gibt es Pläne, in Zusammenarbeit mit Gastwirten geführte Wanderungen mit besonderen Events, wie etwa ein Spießbratenabend in freier Natur, zu verbinden. "Dem Gast ist es egal, ob er auf Waldweiler oder Keller Gebiet wandert", sagt Markus Lehnen. Wichtiger sei Wald, Wasser und Weitblick.
In diesem Jahr kommen zehn neue Traumschleifen ins System Saar-Hunsrück-Steig. "Waldweiler-Kell wird wohl um die Nummer 70 herum", schätzt der Projektleiter Achim Laub.
Er ist bereits auf dem neuen Weg gewandert und urteilt: "Der wird richtig gut." Punkte, und vor allem das begehrte Prädikat "Premium" vergeben jedoch nur die Fachleute vom Deutschen Wanderinstitut in Marburg, die alle Traumschleifen beurteilen. Walburga Meyer, Leiterin der Tourist-Information Kell, koordiniert die Entwicklung des neuen Wanderangebotes. Sie hofft auf einen schönen Herbst: "Dann kann die neue Traumschleife noch in dieser Saison viel genutzt werden."doth




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