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aus unserem Archiv vom 23. Mai 2012
Autor: Hannah Schmitt Kommentare: Kommentare zeigen Ort: Kommen Drucken  E-Mail

B50neu: Neuer Anschluss, lange Sperrung auf der B269

Durchfahrt verboten: Die Bundesstraße 269 zwischen Kommen und dem Kreisel am Blockhaus ist ab diesem Donnerstag gesperrt. Dort wird bis Ende 2013 eine Brücke für die B 50 neu gebaut. Etwa 1,4 Millionen Euro fließen in den Umbau.

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Der nächste Brückenbau für die B 50 neu beginnt - und bringt eine lange Sperrung mit sich. Ab heute heißt es: Durchfahrt verboten auf der Bundesstraße 269 zwischen dem Kreisel am Blockhaus und der alten B 50 bei Kommen.

Lediglich die Zufahrt zum Gewerbegebiet "Im Rosengarten" ist von Longkamper Seite noch möglich.
Ende 2013 soll der Anschluss dann fertig sein.

Für die Autofahrer bedeutet das insgesamt nur einen kleinen Umweg. Denn als Umleitung dient die Kreisstraße 158, die von der Strecke her nur wenige Kilometer länger ist. "Das ist zumutbar", ist sich Hans-Michael Bartnick vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Trier deshalb sicher. Auch bei einer Sperrung, die länger als ein Jahr dauere.

Drei weitere Baustellen


Die Zeit braucht es, um Brücke Nummer 38 über die B 50 neu fertigzustellen. Die B 269 wird später über die vierspurige Verbindungsstraße zwischen Eifel, Mosel und Hunsrück führen und etwa gleich hoch liegen wie heute, sagt Bartnick.

Am Knotenpunkt Kommen wird es dann vier Anschlüsse geben - je zwei Auf- und Abfahrten. Dafür werden etwa 1,4 Millionen Euro in die Hand genommen. Den Bau übernimmt die Firma UVB aus Bitburg.
Insgesamt sind für das Projekt B 50 neu und Hochmoselbrücke bis zum Jahr 2016 rund 330 Millionen Euro eingeplant. Doch das ist nicht die einzige Baustelle, an der rund um Longkamp und Kommen derzeit gewerkelt wird.

Drei weitere Übergänge über die B 50 neu für insgesamt etwa 1,2 Millionen Euro sind bereits im Bau. Darunter auch die Überführung der alten B 50 unterhalb von Longkamp in Richtung Bernkastel-Kues.
Dort sind die Brückenunterbauten bereits fertig, auch das Traggerüst für den Überbau steht.
Die Arbeiten an den beiden anderen Brücken stecken laut Bartnick dagegen noch "in den Kinderschuhen".
Außer den Baugruben und Fundamenten stehe noch nichts. Sie werden später als Querungen für Wirtschaftswege dienen. 

 




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