Kaminbrand in Wederath: Schwieriger Löscheinsatz für die Feuerwehr
Ein Kaminbrand im Hunsrückdorf Wederath (Einheitsgemeinde Morbach) hat die Feuerwehr am Donnerstag beschäftigt. Um an den Brand zu gelangen, mussten die Einsatzkräfte Teile des Schornsteins abbauen.
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Die Feuerwehr musste einen Kaminbrand in Morbach-Wederath bekämpfen.
Foto: Agentur Siko
(siko) Ein Kaminbrand war die Ursache für einen längeren Feuerwehreinsatz unter erschwerten Bedingungen am Donnerstagabend in Wederath. Die Feuerwehr wurde um 18.33 Uhr zu einem angeblichen Gebäudebrand in die Keltenstraße des Hunsrückorts gerufen. Doch schnell stellte sich heraus, dass Ruß in einem älteren Kamin in Brand geraten war.
Bedingt durch die Bauart des Schornsteins hatte die Feuerwehr zunächst Schwierigkeiten, ans Innere des Kamins zu . Auch einen Teil der Außenschalung oberhalb des Daches musste die Feuerwehr abtragen. Über den Teleskoparm (moderne Version der Drehleiter) an der Außenseite des Gebäudes und den Einsatz im Inneren des Wohnhauses hatte die Feuerwehr den Brand zwar schnell unter Kontrolle, jedoch dauerte der Einsatz rund zwei Stunden, bis die einzelnen Glutnester beseitigt waren.
Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr schätzte den entstandenen Schaden zunächst auf etwa 5000 Euro. Im Einsatz waren die Feuerwehen aus Morbach und Hinzerath mit rund 40 Mann, vorsorglich der DRK-Rettungsdienst und die Polizei Morbach. Während des Einsatzes war die Ortsdurchfahrt gesperrt, es kam jedoch zu keinen Verkehrsbehinderungen.
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