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Neuer Rodungsstopp für Windräder am Ranzenkopf

(Bernkastel-Wittlich) Beim Verwaltungsgericht Trier ist am Mittwoch Vormittag ein Antrag eingegangen, um auch die Rodungsarbeiten für sieben Windräder zu stoppen, die die Energie Bernkastel-Wittlich im Staatsforst zwischen Morbach und Bernkastel-Kues bauen will.

02.03.2016
Christoph Strouvelle
Aufgrund der Erfahrungen des gestrigen Antrags, mit dem das Gericht einen vorläufigen Rodungsstopp der Windenergie Wintrich Planungsgesellschaft erwirkt hat, hat das Gericht hier ebenfalls eine Weiterführung der Arbeiten bis zu einer endgültigen Entscheidung untersagt, sagt Christiane Verheul vom Verwaltungsgericht Trier. Beide Gelände grenzen unterhalb des Ranzenkopfs aneinander. Die beteiligten Parteien, das sind die Naturschutzorganisation Nabu, der Landkreis Bernkastel-Wittlich als genehmigende Behörde und die Energie Bernkastel-Wittlich, haben bis Donnerstag Mittag Zeit für Stellungnahmen. Eine Entscheidung des Gerichts, ob die Rodungsarbeiten für die elf Windräder der Windenergie Wintrich Planungsgesellschaft fortgeführt werden können, sei heute aufgrund der benötigten Zeit zur Akteneinsicht durch das Gericht eher nicht zu erwarten, sagt Verheul.

Ranzenkopf: Vorläufiger Stopp für Windräder

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