region/hunsrueck
10.11.2017
Ich will ja nichts sagen, aber will man jetzt im Hunsrück die Berge versetzen? Na, so weit sind wir noch nicht. Aber der höchste Punkt der Heimat soll wandern, vom Hochwald in den Idarwald. 


Dort sollen hinter der Kuppe - von Morbach und Thalfang aus gesehen also hinter dem Wald – Windräder gebaut werden, von denen eines den 816 Meter hohen Erbeskopf um mehr als 20 Meter überragt. Also, wenn einer der Flügel oben steht. 


Ich weiß nicht, ob das so richtig ist. Wir haben jahrelang diskutiert, wie hoch der Erbeskopf jetzt eigentlich ist, damit wir wissen, wie hoch wir über den Wolken schweben, und jetzt das. Da müssen die Hochwälder jetzt gegenhalten: Sie könnten die Windklangfigur aufstocken. Oder endlich mal eine Sprungschanze an den Start der Pisten am Rand des Erbeskopfplateaus bauen, damit wir als Wintersportzentrum von Rheinland-Pfalz weiterkommen. Den Turm dazu könnte man zur Sicherheit 50 Meter hoch errichten. 


Sonst müsste der Morbacher Bürgermeister Andreas Hackethal die Hottenbacher und Hellertshausener auch eingemeinden. Dann bliebe der höchste Punkt von Rheinland-Pfalz weiter in der neuen Einheitsgemeinde. 
Und die könnte endlich das Motto der Morbacher leben: 
Im Hunsrück ganz oben,
meint eure Liss