Gemeinderat kritisiert Plan der Porr AG für Wellener Werk
Als "dürftig" bezeichnete der Wellener Ortsbürgermeister Hans Dostert den Plan, den die Porr AG für die Trierer Kalk-, Dolomit- und Zementwerke (TKDZ) beim Landesamt für Geologie und Bergbau eingereicht hat. Der Gemeinderat hat am Montagabend eine Stellungnahme dazu verabschiedet. Der Bürgermeister hätte sich mehr Informationen gewünscht, zum Beispiel zur Staub- und Lärmbelastung.
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In dem Plan der TKDZ werden Details des Betriebs - zum Beispiel der Gesteinsabbau unter Tage oder die Verarbeitung und Lagerung des Materials an der Oberfläche geregelt.
Ortsbürgermeister Dostert übte Kritik: "Es hätten mehr Informationen in dem Antrag sein können." Aus Sicht der Gemeinde fehlten wichtige Dinge. Unter anderem mache das Unternehmen keine Angaben dazu, wie es die Staub- und Lärmbelastung reduzieren wolle. Auch in Sachen Verkehr ist die Gemeinde nicht zufrieden mit dem sogenannten Hauptbetriebsplan der TKDZ.
"Dazu sollten in einem solchen Plan Lösungsmöglichkeiten vorgeschlagen werden", meinte Dostert. Unter anderem mache das Unternehmen keine Vorschläge dazu, inwiefern es Straßen reparieren wolle, die im Rahmen des LKW-Verkehrs im Ort beschädigt worden sind. Er rechnet mit etwa 130 LKW, die täglich über die Ortsstraßen fahren.
Die Stellungnahme hat die Gemeinde gemeinsam mit ihrem Anwalt Holger Kröninger ausgearbeitet. Die Ratsmitglieder stimmten bei einer Enthaltung einstimmig dafür, die Stellungsnahme beim Landesamt für Geologie und Bergbau (LGB) einzureichen. Die Landesbehörde entscheidet darüber, unter welchen Bedingungen der neue Betriebsplan genehmigt wird.
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