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Trierer Ermittler bezweifeln Aussage zu Messerangriff in Konz

(Konz/Trier) Nach der mutmaßlichen Messerattacke in Konz-Karthaus am 13. Januar dauern die Ermittlungen laut dem Trierer Oberstaatsanwalt Peter Fritzen noch an. Wegen des laufenden Verfahrens könne er keine Auskunft zu Einzelheiten erteilen, sagt er auf TV-Anfrage. Es gibt aber Zweifel am bisher geschilderten Tathergang.

11.02.2016
„Allgemein lässt ich jedoch sagen, dass sich im Rahmen der bisher geführten Ermittlungen inzwischen Zweifel an den Schilderungen des Tatopfers ergeben haben“, führt er weiter aus. „Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln deshalb in alle Richtungen.“
Laut Oberstaatsanwalt Fritzen nehmen die weiteren Ermittlungen noch mehrere Wochen in Anspruch. 

Das 27-jährige mutmaßliche Opfer hatte gegenüber der Polizei angegeben, dass er in seinem Auto von zwei Unbekannten überfallen worden sei. Laut seinen Aussagen haben zwei Männer die Fahrertür seines Wagens in der Römerstraße in Konz aufgerissen und dann mit dem Messer zugestochen („Messerstecher greifen im Morgengrauen an“). 

In der Folge hat die Polizei versucht, die Ermittlungen über Flugblätter und mehrere Zeugenaufrufe voranzutreiben. Auf mehrere TV-Anfragen hieß es in der Zwischenzeit bei der Polizei, dass es keine neuen Erkenntnisse zu dem Fall gebe. 

In der Stadt Konz entbrannte nach dem mutmaßlichen Überfall eine Sicherheitsdebatte. Unter anderem wurde gefordert, dass die Polizeiwache vor Ort jeden Tag 24 Stunden besetzt werden müsse. 
 

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