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Berlinale: Lola geht an ehemaligen Preisträger des Krimifestivals „Tatort Eifel“

Deutscher Drehbuchpreis: Die Schauspielerin Anke Sevenich und der Autor Stephan Falk haben für ihr Filmscript „Sayonara Rüdesheim“ den Deutschen Drehbuchpreis gewonnen. „Dieses Drehbuch ist ein leidenschaftliches Plädoyer, das Leben anzunehmen und zu genießen mit allen seinen Facetten“, befand die Jury.

12.02.2016
Die „Goldene Lola“ ist mit 10.000 Euro dotiert. 

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hob anlässlich der Preisverleihung am Freitagabend in der rheinland-pfälzischen Landesvertretung in Berlin die Bedeutung guter Geschichten hervor. Erneut kündigte sie an, die kulturelle Filmförderung zu stärken. Auch Projekte, die anecken, provozieren oder verstören, sollten eine Chance haben. „Es ist mir ein Herzensanliegen, dass mutige Filmemacher bei herausragenden Filmprojekten weniger Kompromisse eingehen müssen und unabhängiger arbeiten können.“

Anke Sevenich, der mit der Rolle des Schnüsschen in „Die zweite Heimat - Chronik einer Jugend“ von Edgar Reitz 1992 der Durchbruch als Film- und Fernsehschauspielerin gelang, ist vor allem bekannt durch zahlreiche Fernsehrollen im „Tatort“. Der Mainzer Stephan Falk arbeitet als Dozent für Drehbuchseminare und als Drehbuchautor. Mehrere Folgen der TV-Serie „OP ruft Dr. Bruckner“ und „Der Fahnder“ stammen aus seiner Feder. Stephan Falk war auch bereits mehrfach Gast beim Krimifestival „Tatort Eifel“, bei dem er 2009 den zweiten Platz der Krimistoffbörse und des Preises „Der Clou“ belegte.

Der seit 1988 verliehene Preis ist die höchste Auszeichnung für Drehbuchautoren in Deutschland. red/dpa

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