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Weltmeister-Titel trotz Horror-Crash: Luxemburger gewinnt Rasenmäher-WM

(Luxemburg/Five Oaks) Mit einem Rasenmäher kann man nicht nur den Wuchs der eigenen Grasfläche regulieren, sondern auch Rennen fahren. Besonders erfolgreich bei dieser Disziplin ist Bob Koedinger. Er konnte die diesjährige Weltmeisterschaft in Großbritannien für sich entscheiden. Sein Geheimrezept: Tuning.

05.10.2016
Sandra Schmit

Es mag im ersten Moment vielleicht etwas seltsam klingen, und trotzdem gibt es sie: Die offizielle Weltmeisterschaft im Rasenmäher-Rennen. Die wurde in diesem Jahr am 24. und 25. September in Five Oaks in Großbritannien ausgetragen. Der Luxemburger Bob Koedinger gewann das Rennen - ganz überraschend: "Ich hatte nicht damit gerechnet, da ich im Training nur auf dem vierten Platz landete. Ich habe dann ein bisschen an der Maschine herum geschraubt", sagt der Weltmeister. Damit war er immerhin so erfolgreich, dass er 176 von 180 möglichen Punkten erreichte und auf Platz Eins  landete.

Der Weltmeistertitel ist auch deshalb beachtlich, weil sich der 30-Jährige während des Rennens verletzte. In dem letzten, von insgesamt 18 Rennen, überschlug er sich mit seinem Gefährt, stand aber schnell wieder auf und fuhr weiter. Beim Zieleinlauf merkte Bob Koedinger allerdings, dass etwas mit seinem Bein nicht in Ordnung war: Eine Wunde am Schienbein, bei der sogar der Knochen zu sehen war. "Die Wunde ist bis heute nicht verheilt", sagt der Luxemburger.

Wer sich mehr für diese besondere Sportart interessiert, findet hier weitere Informationen hier.