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Jetzt wird's teuer für Autofahrer: Blitzer ab Mittwoch in Luxemburg aktiv

(Luxemburg) Die Testphase für die festen Blitzer läuft am Mittwoch ab. Bis dahin mussten Temposünder noch nicht zahlen. Nun wird es teuer für die Raser im Großherzogtum.

15.03.2016
Jetzt geht es den Rasern an den Geldbeutel, die Schonzeit ist zu Ende. Die zehn neuen fixen Blitzer sowie sechs mobile Geräte werden am Mittwoch ab neun Uhr in Luxemburg in Betrieb genommen, das berichtet L'essentiel. Mit einer Anlaufzeit von neun Jahren startet das Großherzogtum damit in eine neue Radar-Epoche. Die ersten Tickets werden spätestens in vier Wochen bei den Verkehrssündern einflattern.

Vorerst werden nur Tempovergehen bestraft. Dafür stehen je nach Geschwindigkeit Strafen zwischen 49 und 145 Euro an (zudem werden zwei Punkte fällig). Es soll einen Toleranzbereich von drei bis vier Kilometern pro Stunde geben, darüber hinaus lösen die Blitzer aus. Luxemburger haben 45 Tage Zeit, um gegen die Strafe Einspruch zu erheben. Bei Fahrzeughaltern aus dem Ausland wird diese Frist um einen Monat verlängert.

30 Blitzer bis Ende 2017

Die Kosten für die Installation der Geräte, die Wartung und die Bearbeitung der Strafen liegen bei 9,2 Millionen Euro. Zehn weitere Geräte sollen im April angeschlossen werden. Im kommenden Jahr sollen noch einmal zehn Blitzer dazu kommen, sodass Ende des nächsten Jahres 30 Radargeräte Fotos von Verkehrssündern schießen werden.

Ein paar Stunden, bevor die Blitzer an den Start gehen, betont Paul Hammelmann, Präsident der Sécurité Routière, noch einmal die Bedeutung: «Die Radare haben eine positive Wirkung, weil mit ihnen der Gesetzlosigkeit auf den Straßen ein Riegel vorgeschoben wird».

Quelle: L'essentiel

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