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Klassische Musik: Höhepunkte von Januar bis April

Sie gehört längst zu den Klassikern, obwohl sie nie klassische Musik in engerem Sinn gesungen hat: Ute Lemper, eine echte „Voice of Germany“ in aller Welt, gastiert am 22. Januar mit Werner Vana Gierig (Piano) und Marcelo Nisinman (Akkordeon) im Theater Esch.
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Wenn Kenner beim Namen „Concertgebouw Amsterdam“ ein Glänzen in die Augen kriegen, dann muss es nicht das legendäre Konzerthaus sein, das für Begeisterung sorgt. Nicht minder renommiert ist die Kapelle des Hauses – zumal dann, wenn Mariss Jansons sie dirigiert – so wie am 1. Februar in der Philharmonie.

Wenn es um filigrane Kammermusik geht, ist das Jerusalem International Chamber Music Festival eine der weltweit ersten Adressen. Am 5. Februar bringen sie viel Schumann, etwas Beethoven und eine Prise Bartok mit.

Mischa Maisky, der gutaussehende Romantiker am Cello, hatte immer schon ein Talent zur Selbstvermarktung. Und trotzdem war er stets für Interpretationen gut, die sich dem Mainstream verweigerten. Das wird auch so sein, wenn er am 18. Februar mit den Solistes Européens in der Philharmonie das Cellokonzert von Schostakowitsch zelebriert.

Noch ein brillanter Musiker mit eigenem Kopf: Ivo Pogorelich pflegte nicht nur seinen Lockenschopf, sondern auch einen höchst persönlichen Umgang mit dem Repertoire. Die Haare des Kroaten sind inzwischen deutlich kürzer geworden, die Individualität aber auch mit Mitte 50 noch deutlich ausgeprägt. Mit den französischen Radiophilharmonikern unter Myung-Whun Chung spielt er am 5. März Chopin.

Dem abgehobenen Kult um manchen Gesangsstar setzt Annette Dasch Originalität und Frische entgegen. Ob sie bei „Zimmer frei“ den Moderatoren die Show stiehlt, in Bayreuth als Elsa brilliert, ihre Sendung „Dasch-Salon“ moderiert oder, wie am 9. März in der Philharmonie, Lieder von Mahler bis Korngold singt: Dasch ist immer Dasch. Und das ist gut so.

So, fehlen nur noch die Wiener Philharmoniker. Da sind sie schon: Am 13. März, mit Zubin Mehta und Bruckners 8. Sinfonie. DiL

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