Neue Briefmarke: Der Palast redet ein Wörtchen mit
Nach der Sammler-Briefmarke anlässlich der Verlobung von Erbgroßherzog Guillaume und Gräfin Stéphanie soll nun eine weitere als Erinnerung an die Hochzeit in den Verkauf kommen. Ein Unterfangen mit Hindernissen.
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Im Nu vergriffen: Die Briefmarke zur Verlobung von Erbgroßherzog Guillaume und Gräfin Stéphanie.
Luxemburg. Zum Andenken an die Verlobung von Erbgroßherzog Guillaume und Gräfin Stéphanie de Lannoy hatte das Luxemburger Postunternehmen eine spezielle Briefmarke mit dem Konterfei der beiden - zuzüglich Philatelie-Karten - herausgegeben (der TV berichtete). Das Sammler-Set fand reißenden Absatz und war am Tag der Hochzeit rasch vergriffen. Da lag es nahe, dass man sich im Briefmarkenamt der Luxemburger Post Gedanken über eine weitere Marke machte - diesmal mit einem Bild von der Hochzeit. Dann erfuhr das Tageblatt, dass das Ganze gestoppt war - von höchster Stelle. Das Briefmarkenamt gab sich zugeknöpft: Das sei eine Sache zwischen der Post und der großherzoglichen Familie; es seien lediglich Probe-Exemplare der besagten Marke gedruckt worden. Weitere Recherchen ergaben: Das großherzogliche Palais hatte die Marke mit dem von einem privaten Fotografen geschossenen Bild nicht genehmigt. Die PR-Abteilung des Palasts gegenüber dem Tageblatt: "Es gibt nun einmal Regeln!" Die Herausgeber der Briefmarke erhielten kostenlos ein "offizielles Foto", das ein vom Hof beauftragter Fotograf gemacht hat. Nun sollen neue Probedrucke zur Genehmigung vorgelegt werden. Roger Infalt
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