300 Flaschen Riesling-Auslese bringen Arm und Reich zusammen
Der 2010 von der Gemeinde Neumagen-Dhron mit dem Weinförderpreis ausgezeichnete Harry de Schepper führt seinen Ertrag, 300 Flaschen von einer 2010er Riesling-Auslese der Weinlage Dhroner Hofberger, aktuell einer besonderen Idee und einem gutem Zweck in der belgischen Hauptstadt Brüssel zu. Im Brüsseler Rathaus wurde die Idee "fleskeboneur" von de Schepper, dem Brüsseler Bürgermeister Freddy Thielemans und der Öffentlichkeit vorgestellt.
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Mit dabei war eine Delegation aus Neumagen-Dhron: die Weinmajestäten Christina Schneider und Judith Herres, der Patenwinzer Georg Heim, Ortsbürgermeister Willi Herres und die Römergruppe Neumagen-Dhron.
Harry de Schepper, der in Traben-Trarbach mit seiner Frau Silvia Diemer ein Restaurant betreibt, in Belgien aber auch als Fernsehkoch und Weinjournalist bekannt ist, stiftet seinen Preis, 300 Flaschen Riesling Auslese, einer besonderen Idee: Verschiedene Brüsseler Top-Restaurants bieten ihrem Publikum die Flasche Riesling-Auslese zum Preis von 30 Euro als "fleskeboneur" an: Mit dem Kauf der Flasche wird ein Menü bezahlt, das ein reicher Gast einem weniger begüterten Mitmenschen spendiert. Auf diese Art und Weise möchte man Arm und Reich an einen Tisch bringen und sozial schwache Mitbürger ein Stück weit in die Normalität zurückführen.
Diese Initiative knüpft an eine frühere Aktion an. Auch sie wurde von dem Belgier Floere Fox unterstützt, der sich seit Jahren für Menschen am Rande der Gesellschaft einsetzt. red
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