800.000 Euro Fördermittel für unbemannten Spitzhubschrauber
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz fördert die Entwicklung eines unbemannten Spritzhubschraubers mit 800.000 Euro. Staatssekretär Peter Bleser (CDU) überreichte die Bescheide am Mittwoch im Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum in Bernkastel-Kues. „
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Mit einem frühen Modell gab es bereits Testflüge. Das wurde aber noch vom Boden gesteuert. Ziel des unbemannten Spritzhubschraubers ist jedoch, dass dieser seine Aufgabe selbstständig erledigt.
Das ist ein guter Tag für den Steillagenweinbau“, sagte Hubert Friedrich, Leiter des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum. In den kommenden drei Jahren soll eine Drohne entwickelt werden, die tiefer fliegen kann, effektiver sprüht und leiser ist als der herkömmliche von einem Piloten gesteuerte Spitzhubschrauber.
Die Koordination des Projektes, an dem auch das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum in Oberpfaffenhofen (Bayern) beteiligt ist, übernimmt das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum. Dafür wird mit Freimut Stephan aus Rhaunen (Hunsrück) ein erfahrener Hubschrauberpilot als Projektleiter eingestellt.
Insgesamt sind für das Projekt 1,1 Millionen Euro vorgesehen. Nach Auskunft von Stephan ist mit einem Stückpreis von etwa 150.000 Euro zu rechnen. Die Drohne soll den herkömmlichen Spitzhubschrauber nicht ablösen, zumindest nicht kurzfristig, sondern ergänzen.
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