Grundstein für die ersten Kulturwochen gelegt
"Ihr Ziel ist es, das Abenteuer der Kunst, jeder auf seine Weise gemeinsam zu bestehen", zitierte Hermann-Josef Esser in seiner Laudatio die Selbtsaussage aus einem Katalog von 1978.
Die Künstler waren neben ihrem künstlerischen Schaffen auch rührig, wenn es um die Öffentlichkeitsarbeit in Sachen Kunst ging. Ein Jahr nach ihrem Zusammenschluss zur Quadriga gründete die Gruppe 1973 die Kommunale "Galerie 555" in der Vebandsgemeinde, und mit den Jahren wurde hier der Grundstein für die ersten Kulturwochen gelegt.
Esser stellte die Maler und ihre Kunst im einzelnen vor. Den Konstruktivismus, dem sich die Gemälde von Dietz in den letzten Jahren immer mehr zuwandten, die Natur in abstrakten Kompositionen des Bert Dörr, die expressiven und teils phantastischen Züge in den Bildern Grumbachs und die Absicht Georg Kerns, die Dinge des Alltags durch Umformung ins Bewusstsein zu bringen.
Peter Kremer sagte einst über die Quadriga: "Sie sind von keiner Kunstrichtung manipuliert, sind keiner Mode unterworfen. Sie haben ihren eigenen persönlichen Stil, wenngleich ein jeder auch auf seine Art das Lebensgefühl seiner Zeit ausrdrückt. Die Mitglieder der Quadriga sind Grenzgänger auf der schwebenden Linie zwischen Wirklichkeit und Traumgeschichten". Dabei war und ist die Poesie ihre künstlerische Lebensform, betonte Esser und schloss passend zu den Werken mit seelenverwandter dichterischer Poesie aus der Feder von Zeitgnossen der Maler seine Ausführungen.
Die Ausstellung dauert bis zum 25. Februar. Öffnungszeiten: montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung.
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