Helikopter-Absturz: Ursachenforschung dauert mindestens drei Monate
Nach dem Absturz eines Spritzhubschraubers im Moselort Lieser (Kreis Bernkastel-Wittlich) am vergangenen Freitag, ist die Ursache noch völlig unklar. Bei dem tragischen Unfall war der 26-jährige Pilot ums Leben gekommen.
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(sve) Gutachter sind im Auftrag der Staatsanwaltschaft und des Luftfahrtbundesamts damit beschäftigt, den Grund für den Absturz herauszufinden. „Das wird mindestens drei Monate dauern“, erklärt ein Luftfahrtsachverständiger, der das Unglück untersucht, auf volksfreund.de-Anfrage. Der Helikopter war am Freitagmorgen etwa 1000 Meter vom Wohngebiet in Lieser entfernt in eine Hochspannungsleitung geraten und dann kopfüber in die Weinberge gekracht. Der Aufprall war so heftig, dass der junge Pilot wahrscheinlich sofort tot war. Da zwei 110 000-Volt-Leitungen abgerissen wurden, waren mehrere Tausend Menschen an der Mosel und im Hunsrück stundenlang ohne Strom.
Die Polizei hatte vor Ort vermutet, die am Freitagmorgen noch tiefstehende Sonne könnte den Piloten geblendet haben, deswegen könnte er die Stromleitung womöglich nicht erkannt haben, verwies aber auf die Gutachter. Der 26-Jährige Pilot flog seit mehreren Jahren die Pflanzenschutz-Spritzungen an der Mosel, kannte sich aus und war in der Arbeit erfahren.
Die Luftfahrtsachverständigen wollen am Montag eine erste Pressemitteilung an die Staatsanwaltschaft übermitteln. „Was die dann davon rausgeben, ist deren Sache.“
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