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Jung und erwachsen zugleich

(Piesport) Der Karnevalsverein Piesporter Narren Juch-hee hat mit Freunden Jubiläum gefeiert.

14.11.2017
Piesport (red) "Vor 22 Jahren hat uns kaum einer im Ort eine Überlebenschance gegeben und ehrlich, ich selbst als Gründungsmitglied, habe nicht gedacht, dass der Verein so alt wird", sagte Gerhard Becker. Der Karnevalsclub (KC) Juch-hee Piesport präsentiere sich jung und dynamisch, denn inzwischen säßen im Vorstand junge Leute, die bei der Gründung Kinder gewesen seien. Damit laufe das Engagement junger Mitglieder beim KC gegen den gesellschaftlichen Trend. So formulierte Aloys Leyendecker, wie Becker ein Mann der ersten Stunde, im Prolog in der die Session eröffnenden Jubiläumssitzung. "Ich kann mich getrost zurückziehen und zurücklehnen, der Verein ist in jungen und guten Händen. "
Ein Zeichen der Verbundenheit für den KC Narren Juch-hee stellte die große Zahl der Delegationen befreundeter Karnevalsvereine aus Wintrich, Osann-Monzel, Maring- Noviand, Lieser, Monzelfeld, Neumagen-Dhron, Heidenburg und Hundheim dar. Ebenso waren viele Vereine und Gruppen aus dem Ort dabei.
Mit einem kleinen Programm gestaltete sich der Abend kurzweilig: Michael Weile und Sebastian Simon berichteten aus dem Leben zweier junger Ehemänner, eine pantomimische Frisierszene aus dem Barbier von Sevilla (Gerhard Becker, Wilfried Hardt), der Bautrupp (Egon Esseln, Ferdi Beicht, Peter Seibel, Peter Bomberding), die Schautanzgruppe und die Gesangsgruppe "Blauschönung" folgten. Durch das Programm führte Rita Rückstein.
Nach dem Tanz der 22 Gardetänzerinnen geleiteten diese das neue Prinzenpaar Prinz Ferdi und Prinzessin Frederike, zusammen mit dem Kinderprinzenpaar Elias und Angelina auf die Bühne. Ortsbürgermeister Stefan Schmitt überreichte Zepter und Schlüssel. Mit dem Gardetanz des Männerballetts endete der Abend.
Mit Aloys Leyendecker, Gerhard Becker und Wilfried Hard verabschiedeten sich gleich drei langjährige Büttenredner. Hard sagte mit Stolz: "Wir haben einen jungen Vorstand, junge Leute die hier Verantwortung übernehmen. Wir Älteren haben viel gearbeitet, wir machen jetzt Platz. Und wir sollten unsere jungen Leute unterstützen."