Neue Eigenheime in Bleialf: In wenigen Wochen beginnen die Arbeiten für die Erschließung des Neubaugebiets "Im Wutschert". Schon im Herbst sollen sie so weit gediehen sein, dass mit dem Bau der ersten Häuser begonnen werden kann.
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Ingenieur Horst Lenz (Zweiter von links) erläutert, wie das Baugebiet „Im Wutschert“ in Bleialf erschlossen werden soll. TV-Foto: Christian Brunker
Bleialf. Selten hat ein Neubaugebiet eine solch lange Geschichte. Erfreulich für die Gemeinde Bleialf ist jedoch der gute Ausgang, denn in den kommenden Wochen sollen die Erschließungsarbeiten auf dem rund 16 000 Quadratmeter großen Gelände nahe der Prümer Straße beginnen.
17 Baustellen für Neubürger sind dort vorgesehen. Erschlossen wird das Areal über einen Stichweg von der Straße "Im Brühl" aus. "Zwei Baugrundstücke sind bereits verkauft", berichtet Ortsbürgermeisterin Edith Baur. Darüber hinaus gebe es bereits Gespräche mit weiteren Interessenten. Voraussichtlich im Herbst könne mit dem Bau der ersten Häuser begonnen werden, sagt Baur. Seit Jahren war man in Bleialf auf der Suche nach neuem Bauland, 2008 schließlich rückte die nun realisierte Fläche in den Blick. Doch zwei Jahre später drohte das Fiasko, denn Erweiterungspläne eines Landwirts und davon ausgehender Lärm und Geruch hätten das Neubaugebiet unmöglich gemacht. Der von der Gemeinde gezahlte Kaufpreis von 160 000 Euro hätte die Fläche zur teuersten Wiese der Eifel gemacht. Der Kreisrechtsausschuss untersagte Ende 2010 schließlich jedoch die Erweiterung, so dass aus der Weide nun doch noch ein Baugebiet werden konnte. ch
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