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aus unserem Archiv vom 21. August 2012
Autor: Christian Brunker Kommentare: Kommentare zeigen Ort: Waxweiler Drucken  E-Mail

Eine Jury, viele Komplimente

Die Landeskommission des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" hat am Dienstagvormittag Waxweiler besucht - und viele Komplimente verteilt. Besonders die Entwicklung im Ortskern um die Hauptstraße stößt bei der Jury auf Wohlgefallen.

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Waxweiler. Das nennt man wohl ausgleichende Gerechtigkeit: Als in der Runde zuvor die Gebietskommission Waxweiler besuchte, hatte es noch in Strömen geregnet. Am Dienstagvormittag lacht jedoch die Sonne am Himmel, und auch die Bürger um Ortschef Klaus Juchmes haben jede Menge Grund zum Strahlen. Denn in der Abschlussbesprechung des Besuchs verteilt die Jury des Dorfwettbewerbs Unser Dorf hat Zukunft jede Menge Komplimente: "Sie haben hier eine sehr hohe Lebensqualität und einen hohen Freizeitwert", sagt Franz Kattler, Referatsleiter im Innenministerium und Chef der Jury. Man merke, dass die Gemeinde die Zeit der Städtebauförderung in den vergangenen 20 Jahren sehr gut genutzt habe, etwa um nach dem Bau der Ortskernumgehung die Hauptstraße zu entwickeln.
"Es spielt hier sehr viel zusammen", ergänzt Dorfplaner Bernhard Backes und richtet den Blick auf den Ortskern. "Sie haben die Hauptstraße zu einem Schmuckstück gemacht." Auch die Lage des Dorfes in der Landschaft bringt Komplimente ein: "Sie wohnen hier in einer wunderbaren Landschaft", sagt Jürgen Köstel vom Landesamt für Umwelt. "Der Wald sickert über die begrünten Eingangsstraßen und die Gärten geradezu in das Dorf ein." Außerdem seien die Prüm und ihre Nebenflüsse in einem sehr naturnahen Zustand, so dass man gute Voraussetzungen für naturnahen Tourismus habe, den man mit den Rad- und Wanderwegen und Wanderparkplätzen stärke.

Jury lobt Bürgerengagement



Doch nicht nur die Architektur, auch die engagierten Bürger werden von der Jury gelobt: "Es ist ihnen gelungen, das Dorf mit Leben zu gestalten", sagt Lore Bühler vom Landfrauenverband, die in der Jury das bürgerschaftliche Engagement bewertet. Es sei schön, dass so viele Vereine sich um die Kultur und die Pflege alter Traditionen kümmerten. "Ich denke, wenn Sie so weitermachen, hat Ihr Dorf wirklich Vereinszukunft", sagt Bühler und greift damit das Leitmotiv auf, mit dem sich die rund 20 Vereine des Ortes präsentiert hatten.
Das viele Lob hinterlässt auch beim Ortsbürgermeister Spuren: "Ich bin fast ein bisschen sprachlos", sagt Klaus Juchmes, nachdem er die Jury verabschiedet hat - und das liegt nicht nur daran, dass er in den Stunden zuvor nahezu ununterbrochen reden musste. Er sei sehr stolz darauf, dass die Bemühungen, die man in den vergangenen 20 Jahren unternommen habe, so wertgeschätzt würden. Nun warte man gelassen auf das Ergebnis, denn allein durch die Teilnahme habe man schon gewonnen.
Die Ergebnisse des Landesentscheids werden voraussichtlich im September bekanntgegeben.




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