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11.04.2012

Neues Gemeindehaus in Schönecken: Baubeginn im Sommer

(Schönecken) Der letzte Haken ist gesetzt: Nach mehrjähriger Planungszeit darf das neue, 2,1 Millionen Euro teure Dorfgemeinschaftshaus in Schönecken nun endlich gebaut werden. Sobald wie möglich sollen die Arbeiten im Dorfkern beginnen.

Schönecken. Die Nachricht, dass das neue Dorfgemeinschaftshaus nun endlich gebaut werden darf, hat in Schönecken für große Erleichterung gesorgt. "Nach Jahren harter Arbeit und eineinhalb Jahren Einspruch vom Rechnungshof sind wir froh, jetzt endlich soweit zu sein", sagt Schöneckens Ortsbürgermeister Matthias Antony.

Vereine warten bereits



Das neue Dorfgemeinschaftshaus sei zusammen mit dem Altenwohn- und Pflegeheim das wichtigste Ortskernsanierungsprojekt und trage entscheidend zu einem attraktiven und vielseitigen Ortskern bei. "Das ist ein ganz wichtiger Baustein", sagt Antony. "Wir haben mehr als 30 Vereine im Ort, die alle darauf warten. Es wird jetzt höchste Zeit."
Deshalb sollen jetzt die Ausschreibungen so schnell wie möglich erfolgen, so dass im Sommer mit den ersten Erd- und Betonarbeiten begonnen werden kann.
Antony geht von einer Bauzeit von rund eineinhalb Jahren aus, demnach könnte die neue "Markt- und Kulturhalle", wie das Gemeindehaus heißen soll, Ende 2013 eingeweiht werden. Der Veranstaltungsraum soll 380 Besuchern Platz bieten. Außerdem wird ein Gastronomiebetrieb integriert, ein Pächter ist schon gefunden.
Damit wäre ein Kapitel abgeschlossen, das den Burgflecken seit vielen Jahren beschäftigt. Denn es gibt für die vielen Vereine im 1500-Einwohner-Ort kein angemessenes Haus für Proben oder Veranstaltungen. Deshalb sollte hinter dem Alten Amt ein neues Gemeindehaus entstehen. Entsprechende Planungen wurden erstellt, Fördermittel beim Land beantragt.

Kosten von 2,1 Millionen Euro


Doch als endlich die Zusagen vorlagen, griff der Landesrechnungshof ein und forderte eine deutliche Kostenreduzierung (der TV berichtete mehrfach). Deshalb musste die Gemeinde die Planungen und einige Dinge streichen. Rund 160 000 Euro wurden somit eingespart.
Am Ende wird das neue Haus nun 2,1 Millionen Euro kosten, von denen die Gemeinde 900 000 Euro finanziert. 1,16 Millionen Euro steuert das Land bei, zehn Prozent werden über private Spenden aufgebracht. Ehe der Rechnungshof nun seine Einwände zurückzog, musste die Gemeinde genaue Kostenkalkulationen aufstellen und nachweisen, dass es wirklich bei den veranschlagten Kosten bleibt. ch

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