Eine voll besetzte Pfarrkirche in Arzfeld sowie bestens aufgelegte Sänger und Musiker: Der Projektchor Pro Canto hat mit seinem Konzert das Publikum begeistert.
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Arzfeld. 40 Sänger und Instrumentalisten haben rund 250 Zuhörer in der voll besetzten Pfarrkirche in Arzfeld begeistert: Der Projektchor Pro Canto aus Arzfeld hatte zu der Veranstaltung geladen, in deren Mittelpunkt das Thema der Heilig-Rock-Tage des Bistums Trier, "Freu dich und führe zusammen, was getrennt ist", stand.
"Es war das sechste Projekt", sagt Chorleiter Walter Klar. "Insgesamt vorausgegangen waren zehn Proben und eine gute Portion Selbststudium." Der Projektchor Pro Canto aus Arzfeld und der näheren Umgebung, vier Gesangssolistinnen, ein Organist und fünf Instrumentalisten bildeten zusammen mit vielen Sprechern das Ensemble auf der Altarbühne.
"Ich bin noch wie gefesselt, die Musik und die Texte haben mich tief berührt", so fasste eine junge bewegte Besucherin nach dem Konzert ihre Eindrücke zusammen. In der Tat: Es war ein anspruchsvolles Programm mit vielen Höhepunkten, hervorragender Gesangskunst, Intonation und pointiertem Vortrag. Nach einem einleitenden Text, gesprochen von verschiedenen Sprechern, folgten insgesamt 13 anspruchsvolle Chorsätze der neuen geistlichen Musik. "God be in my head", "Halleluja, du Quelle des Lebens", "Dass dir der Himmel offen steht" - diese und andere Chorvorträge spiegelten in Text und Gesang die ganze Breite des Lebens wider. Das "Segenslied" und das gemeinsame Lied "Nun freue dich, du Christenheit" rundeten den Kreis der Darbietungen ab.
Künstlerisch sehr gut aufgelegt präsentierte sich Musikdirektor und Dekanatskantor Johannes Klar, Schweich, der die Vorspiele und Begleitungen an der Orgel übernahm. Der mächtige Chor, die Band, die Solisten Ludwina Pick (Speicher), Brigitte Schwalen (Leidenborn), Nicole Schon (Prüm), Michaela Weber (Arzfeld) und weitere talentierte Instrumentalisten schufen ein Gesamtkunstwerk, das die Zuhörer begeisterte. Walter Klar glänzte als Chorleiter ebenso wie am E-Piano. Weitere Mitwirkende waren Laura Linster (Saxofon), Pascal Burbach (Schlagzeug) Thomas Klar (Posaune), Kurt Lenz (E-Bass) und Tibor Szèkessy (Querflöte).
Zum Schluss gab es lang anhaltenden Applaus in der Pfarrkirche. Seit vielen Jahren in der Chor- und Kirchenmusik engagiert, überzeugte der Chor mit dieser Projektarbeit. Seine Ideen und sein großes Engagement seien Garanten für eine einzigartige Kulturarbeit im Arzfelder Land, bedankte sich Tanja Candels stellvertretend für alle Akteure bei dem Chorleiter Klar. "Ich bin glücklich, mit diesen begabten und mitreißenden Menschen Musik zu machen. Dieser Chor ist ansteckend und begeistert", sagte Chorleiter Klar.
Die Veranstaltung wird voraussichtlich am 8. September, 19 Uhr, in der Pfarrkirche Waxweiler wiederholt. red
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