region/pruem
17.02.2012

Rechnungshof akzeptiert neue Planung

(Schönecken) Wieder ein kleiner Schritt auf dem Weg zur neuen Markt- und Kulturhalle in Schönecken: Der Landesrechnungshof hat die veränderten Planungen kürzlich akzeptiert. Nun fehlt noch der letzte Haken unter der Kostenkalkulation für das 2,1 Millionen Euro teure Projekt.

Schönecken. Seit mehr als 18 Monaten plant die Gemeinde Schönecken nun die neue Markt- und Kulturhalle - in enger Abstimmung mit dem Landesrechnungshof. "Wir sind jetzt wieder ein Stückchen weiter, aber der endgültige Durchbruch ist es noch nicht", sagt Ortsbürgermeister Matthias Antony zu der aktuellen Entwicklung. Denn nun habe der Rechnungshof die veränderten Planungen akzeptiert. Unter anderem wurde die ursprünglich geplante Empore gestrichen und die Raumhöhe etwas reduziert. "Die konstruktiven Dinge sind damit abgesegnet", sagt Antony. "Das ist schon mal ein Vorteil."
Jetzt geht es nur noch um das Zahlenwerk, in dem die Kosten für den Bau im Detail kalkuliert werden. Dabei hat der Rechnungshof die Kommunalaufsicht des Eifelkreises um eine Stellungnahme gebeten. "Das ist der letzte Haken, der noch fehlt", sagt Antony.
Insgesamt wird das Projekt nach allen bisherigen Berechnungen rund 2,1 Millionen Euro kosten. Es gibt eine Förderzusage des Landes in Höhe von 1,16 Millionen Euro, rund 930 000 Euro muss die Gemeinde Schönecken finanzieren. Zehn Prozent sollen über private Spenden aufgebracht werden.
Für das Geld soll im Bereich zwischen dem Alten Amt und dem entstehenden Pflegeheim die neue "Markt- und Kulturhalle" entstehen, deren Saal 380 Besuchern Platz bietet. Außerdem wird eine Gastronomie integriert.
Ursprünglich war ein Baubeginn in diesem Frühjahr geplant worden, aber wann der Spatenstich erfolgen kann, steht noch nicht fest. "Bei genauen Terminen bin ich vorsichtig geworden", sagt Antony. Das könne man erst sagen, wenn das Projekt endgültig bewilligt ist. ch